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Haas klagt über FIA-Stewards

Opfer inkonstanter Entscheidungen

In Monza forderte Kevin Magnussen vehement eine Strafe gegen Max Verstappen. Doch die FIA-Stewards ließen den Holländer unbehelligt. Teamchef Günther Steiner beklagte sich anschließend über die wechselhafte Regelauslegung.

Kevin Magnussen geriet in dieser Saison schon mehrfach in den Fokus der Schiedsrichter. Mit 7 Strafpunkten liegt er aktuell hinter Daniil Kvyat auf Rang 2 der Sündertabelle. Sein Duell mit Nico Hülkenberg vor der Sommerpause dürfte vielen Fans noch gut in Erinnerung sein. Damals kassierte der Däne eine 5-Sekunden-Strafe, die ihn hinter seinen Rivalen zurückwarf.

Magnussen fordert Strafe für Verstappen

In Monza fühlte sich Magnussen nun erneut als Opfer, als ihn Max Verstappen unsanft von der Piste schubste. „Er hat mir einfach nicht genügend Platz gelassen. Ich musste aufs Gras und habe die Kurve nicht mehr bekommen. Zum Glück gab es in der Schikane genügend Auslauf. Wäre dort eine Mauer oder ein Kiesbett gewesen, hätte das das Ende für mich bedeutet.“

Lautstark forderte Magnussen schon über Funk eine Strafe für seinen Widersacher. Nach dem Rennen hatte er sich nur wenig abgekühlt: „Er hat mich von der Strecke gedrängt. So etwas passiert immer wieder mal in einem Rennen, aber die Bestrafung sollte dann zumindest immer gleich sein.“ Verstappen war sich hingegen keiner Schuld bewusst. „Für mich gab es da keinen Grund überhaupt über eine Strafe zu diskutieren.“

Haas-Teamchef Steiner bei der FIA

Doch bei Haas wollte man die Sache nicht so einfach stehen lassen. Nach dem Rennen schaute Teamchef Günther Steiner persönlich im Büro der Stewards vorbei. „Ich war mit Kevin dort, weil ein Fahrer aus dem Cockpit immer eine andere Perspektive hat, als wir von außen. Er hat mit dem Fahrer-Steward (Emanuele Pirro, Anm. der Redaktion) geredet. Das war wirklich interessant.“

Das Thema des Gesprächs war aber nicht nur der aktuelle Zwischenfall mit Verstappen. Bei Haas fühlt man sich regelmäßig von den Schiedsrichtern benachteiligt. „Wir haben generell über die wechselhaften Entscheidungen gesprochen“, so Steiner. „Es scheint, als sei Haas häufig das Opfer dieser Inkonstanz.“

Eine Lösung, wie man zum Beispiel die Zusammenstellung der FIA-Kommissare verbessern könnte, hatte Steiner auf die Schnelle allerdings auch nicht parat. Für ihn war die Sache nach der kurzen Diskussion dann auch erledigt: „Man muss es irgendwann einfach akzeptieren. Es macht keinen Sinn, das ewig zu diskutieren oder zu protestieren. Warum sollte man da seine Zeit und Geld für verschwenden.“

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