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Mercedes - GP Russland - Sotschi - Formel 1 - Donnerstag - 27.9.2018
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HaasF1 bestätigt Fahrer für 2019

Grosjean und Magnussen bleiben

HaasF1 setzt auf Konstanz: Der US-Rennstall behält für die kommende Saison seine beiden Fahrer. Bei Kevin Magnussen war der Fall klar. Romain Grosjean rettete seinen Platz mit einer Leistungssteigerung in den vergangenen Rennen.

Am gestrigen Donnerstag machte Romain Grosjean nur Andeutungen. „In Japan wissen wir mehr“, antwortete der 32-Jährige auf die Frage nach einem neuen Vertrag. Es ging doch schneller. Schon einen Tag später, vor Beginn des ersten Trainings zum GP Russland 2018, bestätigte HaasF1 seine beiden Fahrer für 2019. Der US-Rennstall bleibt seinem Duo treu. Man verlängerte die Verträge von Kevin Magnussen und Grosjean.

„Wir brauchten von Beginn an erfahrene Fahrer, um die Entwicklung von Team und Auto zu beschleunigen“, sagt Teamchef Guenther Steiner. „Wir haben mit Romain und Kevin zwei sehr gute und erfahrene Fahrer. Wir haben uns in diesem Jahr stark verbessert. Deshalb lag es auf der Hand, mit beiden weiterzumachen.“ Es läuft gut in diesem Jahr für HaasF1. Nach zwei achten Plätzen in der Team-WM 2016 und 2017 nimmt der junge Rennstall in dieser Saison nach 15 Rennen den fünften Platz ein. Magnussen steuerte 49 Punkte bei, Grosjean deren 27. Macht zusammen 76 Zähler.

HaasF1 will über 100 Punkte

HaasF1 hat den vierten Platz in Sicht. Den hält derzeit Renault mit 91 Punkten. Das US-Team will den französischen Werksrennstall in den verbleibenden sechs Rennen noch überholen und die 100-Punkte-Marke knacken.

Magnussen stieß 2017 nach Stationen bei McLaren und Renault zu HaasF1. Der 25-Jährige, der im Rennen gerne mal die Ellbogen ausfährt und so etwas wie der Bad Boy der Formel 1 ist, hat sich beim US-Rennstall mit konstanten Leistungen etabliert. Im ersten Saisondrittel 2018 war Magnussen der einzige Punktelieferant für HaasF1. Grosjean schwächelte. Erst beim GP Österreich löste sich der Formknoten mit einem vierten Platz. Die Leistungssteigerung rettete Grosjean das Cockpit. Und bei HaasF1 hat man nicht vergessen, dass Grosjean 2016 das Risiko einging, zum neu gegründeten Team zu wechseln. „Das müssen wir ihm hoch anrechnen. Uns gab es damals nur auf dem Papier und Romain hat trotzdem bei uns unterschrieben“, erinnert sich Steiner.

„Es ist beeindruckend, was unser Team in der kurzen Zeit erreicht hat. Ich war von Beginn an dabei. Es erfüllt mich mit Stolz, auf die Anstrengungen und Opfer zurückzublicken, die wir eingegangen sind, um so schnell so wettbewerbsfähig zu werden“, sagt Grosjean. „In diesem Team sind alle Racer“, empfindet sein Teamkollege. „Es gibt keine Bürokratie. Alles und alle sind geradeaus.”

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