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Mercedes übt mit Cockpitbügel

Erster Test mit neuem Halo

Halo Vergleich - 2016 vs. 2017 - Test Ungarn Foto: sutton-images.com 12 Bilder

Mercedes hat als erstes Team einen Halo auf sein 2017er Auto geschnallt. Bei den Testfahrten war Junior-Pilot George Russel mit der neuesten Version des Schutz-Bügels unterwegs. Wir zeigen Ihnen, wie sich der Halo verändert hat.

04.08.2017 Tobias Grüner 25 Kommentare

Auch eine Woche nach der Entscheidung, schon in der Saison 2018 den Halo einzuführen, wird in den sozialen Netzwerken weiter leidenschaftlich über den neuen Cockpitschutz diskutiert. Die vielen negativen Reaktionen von Fans und Fahrern zwangen die FIA am Rande des GP Ungarns zu einer PR-Offensive. Auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz mussten Sicherheitsexperte Laurent Meckies und Rennleiter Charlie Whiting noch einmal ausgiebig die Vorzüge des Gestells erklären.

Die Lobby-Arbeit hat vor allem in den englischsprachigen Medien zu einigen Halo-freundlichen Artikeln geführt. Doch auf die Meinung der Fans scheint das noch keinen großen Einfluss zu haben. Nach wie vor sehen sich die Gegner des Heiligenscheins deutlich in der Überzahl. Auch das Versprechen der Verantwortlichen, dass der Halo in seiner endgültigen Form 2018 noch etwas ansehnlicher werden wird, konnte die Kritiker nicht überzeugen.

Mercedes testet neue Halo-Version

Die leise Hoffnung, dass der Heiligenschein mit den neuen breiteren und aggressiveren Autos besser aussehen würde, als bei den Trainingsrunden vergangene Saison mit den 2016er Modellen, erfüllte sich auch nicht. Mercedes gab den Fans bei der Testwoche nach dem Grand Prix von Ungarn einen ersten Vorgeschmack auf das, was sie nächstes Jahr erwartet. Nachwuchsmann George Russell war am Mittwoch mit der letzten Version des Bügels unterwegs.

Halo Vergleich - 2016 vs. 2017 - Test Ungarn Foto: sutton-images.com
Beim neuen Halo (rechts) wirkt der vordere Steg an den Ring angesetzt.

Eleganter ist das am Cockpitrand aufgesetzte Bauteil auf jeden Fall nicht geworden – ganz im Gegenteil. Bestand der Halo früher aus einem Guss, ist die vordere Strebe nun deutlich erkennbar vom oberen Teil abgesetzt. Man hat das Gefühl, der Helm des Piloten wird dadurch noch stärker verdeckt als früher. Auch der obere Ring wurde leicht geändert. Statt den Bügel schmaler zu machen wuchs er im Profil deutlich in die Breite. An der Innenseite der Rundung wurde eine zusätzliche Verstärkung angebracht. Es ist unklar, ob der Ansatz am inneren Rand von Mercedes aus aerodynamischen Gründen angebaut oder von der FIA vorgeschrieben wurde.

Halo als Schutz vor der Sonne

Testfahrer George Russell fand nach seinen ersten Proberunden keine Kritikpunkte. Ganz im Gegenteil: Der Brite hob überraschend einige Vorzüge hervor: „Die Sicht war besser, als ich es mir vorgestellt hätte. Lustigerweise war es am Ende sogar positiv, als die Sonne am Nachmittag immer tiefer stand. Da hat der Halo meine Augen vor der Sonne geschützt und ich konnte sogar mehr sehen, als es normalerweise um 17.30 Uhr auf einer Rennstrecke der Fall ist.“

In der Galerie zeigen wir Ihnen noch einmal die neuste Halo-Version im Vergleich zum 2016 getesteten Modell.

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EffEll 9. August 2017, 10:54 Uhr
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