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George Russell - Halo-Test - Ungarn - 2017
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Drei Halo-Bewerber

Halo in der Prüfphase

Die Homologationsphase für den Halo biegt in die Zielgerade ein. In der ersten Oktoberwoche soll feststehen, wer von den drei Bewerbern den Zuschlag bekommt. Der hohe Preis des Titanbügels sorgt bei den Teams für Unmut.

Der Halo wird durch die FIA an die Teams vertrieben, aber von externen Firmen gebaut. Drei Hersteller haben sich bei der FIA beworben. Darunter soll die italienische Firma Breda sein, die mit Zubehör für Rennautos handelt. Und das deutsche Unternehmen CP Autosport, das sich unter anderem auf Hightech-Materialien im Rennsport, der Flugzeugindustrie und Raketen spezialisiert hat.

Im Moment befindet sich die FIA im Homologierungsprozess. Die Bewerber müssen dem Verband zeigen, ob der Halo auch allen Sicherheitsanforderungen gerecht wird. In der ersten Oktoberwoche soll die Prüfung abgeschlossen sein. Wer die Anforderungen erfüllt, kann den Cockpitschutz dann an die Teams aus der Formel 1, Formel 2 und Formel E verkaufen.

Teams brauchen mehrere Halos

Mercedes - Designstudie - Concept - Shield - 2018
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Der entscheidende Faktor wird dann der Preis sein. Nach Informationen von Formel 1-Teams beträgt die Preisspanne zwischen 13.000 und 24.000 Euro. „Das wird teuer“, fürchtet Force India-Technikchef Andy Green. „Wir müssen nicht nur Halos für die Einsatzautos bestellen, sondern auch für die Belastungstests der FIA.“ HaasF1-Teamchef Guenther Steiner rechnet, dass er für den Anfang mindestens 5 Halos brauchen wird.

Die große Preisspanne beim Halo sorgt im Fahrerlager genauso für Verwunderung wie der Preis an sich. Selbst bei 13.000 Euro muss man sich fragen, was an einem rund 10 Kilogramm schweren Titangestell so teuer ist. Egal wie viel Last es tragen muss. Für 13.000 Euro kann man einen Kleinwagen kaufen.

Erste Details zu FIA-Tests

Die FIA hat mittlerweile die Belastungstests für die 2018er Chassis spezifiziert. Sämtliche statischen Tests müssen mit dem Heiligenschein durchgeführt werden. Die Teams müssen dazu einen Dummy verwenden. Dabei wird eine Kraft von 46 Kilonewton in Längsrichtung von vorne nach hinten und von 116 Kilonewton im vertikaler Richtung in 81 Zentimeter Höhe und 78,5 Zentimeter vor der Cockpitrückwand angewendet.

Knapp 20 Zentimeter weiter hinten wird mit 83 Kilonewton seitlich in Richtung Cockpitmitte und 93 Kilonewton längs gegen das Cockpit mit Halo gedrückt. Alle Testreihen werden über 5 Sekunden durchgeführt und dürfen weder an der Überlebenszelle noch den Befestigungen für den Cockpitschutz Schäden aufweisen.

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