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Hamilton behindert

Sutil muss 3 Plätze zurück

Adrian Sutil startet den Grand Prix von Italien nicht von Rang 14 sondern von Platz 17. Die FIA-Kommissare stuften den Deutschen nach dem Qualifying 3 Plätze zurück, nachdem er Lewis Hamilton im Q2 aufgehalten hatte.

An manchen Tagen geht einfach nichts zusammen. Einen solchen Tag erwischte Adrian Sutil am Samstag (7.9.2013) in Monza. Sein Force India wollte sich einfach nicht auf die Highspeed-Strecke im Motodrom einstellen lassen. "Unsere Simulationen für das Setup haben nicht gepasst. Wir haben es irgendwie nicht hinbekommen. Wir sind auf der Geraden und in den Kurven zu langsam."

Das Ergebnis: nur Startplatz 14. Doch dabei blieb es nicht. Nach dem Qualifying wurde Sutil noch in das FIA-Büro gebeten. Vor seinem letzten Run hatte er Lewis Hamilton im Weg gestanden und dessen Runde kaputtgemacht. Bei Force India dachte man offenbar, der Mercedes sei nach einem schwachen Mittelsektor nicht mit vollem Tempo unterwegs. Deshalb wurde der Pilot nicht gewarnt.

Sutil reagiert gelassen

Doch da täuschten sie sich. Vor der Parabolica lief Hamilton plötzlich auf Sutil auf und musste in die Eisen. "Sie haben mir erst 20 Meter vor dem Kurveneingang bescheid gesagt", entschuldigte sich Sutil. "Da konnte ich nicht mehr reagieren." Bei Mercedes war man verständlicherweise nicht begeistert. "So etwas sollte nicht passieren. Das ist frustrierend", erklärte Teamchef Ross Brawn.

Die Kommissare sahen das Vergehen als strafwürdig an. Weil Sutil keine Absicht nachgewiesen werden konnte, ging es mit einer Rückversetzung um 3 Startplätze allerdings noch relativ glimpflich aus. "Ob 14 oder 17, das macht eigentlich keinen großen Unterschied", erklärte Sutil gelassen. Auch Hamilton blieb gefasst. "Er hätte sowieso hinter mir gestanden. Deshalb macht es für mich keinen Unterschied."

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