Hamilton entgeht Sperre

Entschuldigung bei Todt

Lewis Hamilton Foto: McLaren 83 Bilder

Mit einem Entschuldigungsbrief an FIA-Präsident Jean Todt ist Lewis Hamilton gerade noch einer Sperre entgangen. In Montreal nahm der McLaren-Pilot noch einmal zu seinen strittigen Bemerkungen nach dem Rennen von Monaco Stellung.

Nachdem der britische McLaren-Pilot in Monaco durch einen fehlgeschlagenen Witz mit rassistischen Anspielungen für Aufsehen gesorgt hatte, drohte Hamilton eine Sperre von bis zu sechs Rennen. Das erklärte nun der Präsident des Internationalen Automobilverbandes FIA, Jean Todt, in der Zeitung "The Times".
 
 

Für Todt ist der Fall erledigt

Neben der Entschuldigung bei den Rennkommissaren und Rennrivalen, die der Brite mit harschen Worten angegangen hatte, schrieb Hamilton dem FIA-Chef auch noch einen Brief. Die Kommentare des Weltmeisters von 2008 seien inakzeptabel gewesen, befand Todt. Die Sache sei aber erledigt.

Hamilton hatte die Strafen nach seinem rüpelhaft-rasanten Auftritt in Monte Carlo als üblen Witz bezeichnet. Zudem hatte der 26-Jährige auf die Frage, warum er oft Gast bei den Stewards sei, laut BBC geantwortet: "Vielleicht liegt es daran, dass ich schwarz bin?" Er habe lustig sein wollen, "aber es war nicht lustig", stellte der Brite anschließend fest.

"Ich habe mich in einem Brief ernsthaft bei Jean und der FIA entschuldigt", erklärte Hamilton vor dem Rennwochenende in Montreal. "Die FIA hat mir einen netten Brief zurückgeschrieben." Vor der versammelten Presse entschuldigte sich der Weltmeister von 2008 noch einmal für sein Verhalten.

Hamilton: "Stewards machen guten Job"

"Jeder hat mal gute und mal schlechte Tage in seinem Beruf. Das war definitiv eines der schlechtesten Wochenenden meiner Karriere. Ich hatte aber Zeit darüber nachzudenken und habe mich bei der FIA entschuldigt und mit den Fahrern geredet. Das war das Richtige."

Auch bei den Stewards, die Hamilton noch in Monaco ins Visier genommen hatte, entschuldigte sich der Pilot. "Ich überhole viel. Mal richtig und mal falsch. Die Stewards machen einen guten Job. Allerdings würde ich gerne nicht ganz so häufig nach dem Rennen zum Rapport gebeten werden."

Entschuldigung an Massa und Maldonado

"Ich bin ein leidenschaftlicher Fahrer. Ich setze mich selbst sehr unter Druck. Manchmal sagt man richtige Sachen und manchmal die falschen." Auch mit Felipe Massa hat sich Hamilton ausgesprochen. Der Brasilianer hatte nach dem Rennen noch eine Sperre für den Engländer gefordert, nachdem er einen Zweikampf mit einem heftigen Crash in die Bande bezahlte.

"Ich kenne Felipe gut. Wir haben eine gute Beziehung. Ich habe ihn angerufen und er hat sich beruhigt und auch meine Position verstanden." Auch bei Pastor Maldonado, seinem zweiten Opfer hat er sich entschuldigt. "Er war sehr schnell an dem Wochenende. Ich wollte ihn nicht aus dem Rennen nehmen."

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