Hamilton vs. Massa

Der Ton wird schärfer

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Das WM-Duell zwischen Lewis Hamilton und Felipe Massa, zwischen McLaren-Mercedes und Ferrari gewinnt an Schärfe. Eine Entwicklung, die nicht erst seit Fuji zu erkennen ist.

Bereits seit dem GP Belgien, als die Sportkommissare Lewis Hamilton um 25 Sekunden zurückgestuft haben und damit Felipe Massa den Sieg schenkten, ist die Stimmung frostiger geworden. In Fuji kam es zur ersten Kollision zwischen den beiden Titelkandidaten. Hamilton unterstellte Massa Absicht. "Es war so wie es aussah." Massa verteidigte sich: "Ich musste auf den Randstein ausweichen und konnte dort nicht rechtzeitig bremsen."

Weitere Fouls zu erwarten

Tatsächlich hätte Hamilton seinem WM-Gegner mehr Platz lassen können. Genauso wie Massa später Sebastien Bourdais. Die Strecke von Fuji ist überall 15 Meter breit. Da passen locker drei Autos nebeneinander. Die Szenen von Fuji und die anschließenden Kommentare über die Strafen lassen den Schluss zu, dass in den letzten beiden Rennen noch mehr schmutzige Fouls zu erwarten sind.

Hamilton spürt im Kollegenkreis immer mehr Gegenwind. Jarno Trulli will den Engländer bei der nächsten Fahrerbesprechung zur Rede stellen. Zwei Runden lang machte der McLaren-Pilot beim Überrunden nicht Platz. Das kostete Trulli 1,6 Sekunden und möglicherweise eine Position auf der Rennstrecke. Der Toyota-Pilot führte ein Fernduell mit Nelsinho Piquet.

Kimi beweist Eier

Hamilton handelt nicht besonders klug, wenn er sich mit seinen Kollegen anlegt. Er könnte sie noch brauchen. Dass Kimi Räikkönen ihm beim Start beweisen würde, dass auch er spät bremsen kann, war die Quittung für den Satz nach dem viel diskutierten Duell in Spa: "Kimi hat nicht die Eier, mit Vollgas die Gerade zu Ende zu fahren." Diesmal hatte er sie. Mit dem Ergebnis, dass der Trainingsschnellste Hamilton als Sechster aus der ersten Runde zurückkehrte.

Auch Massa ist kein Engel. Vermutlich war die Kollision mit seinem WM-Gegner in der Schikane eher ein Denkzettel als der erfolglose Versuch, auf dem Randstein rechtzeitig zu bremsen. Der Ferrari-Pilot wollte Hamilton offenbar mal zeigen, dass er nicht allein auf der Strecke fährt, und dass nicht jeder klein beigibt. Einem kann der Zoff zwischen Hamilton und Massa nur Recht sein. Robert Kubica hilft die aufgeladene Stimmung zwischen den Titelfavoriten. "Ich kann nur warten, dass die beiden wieder Fehler machen. Aber dann bin ich zur Stelle."

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