Heidfeld

Chancen gestiegen

Foto: xpb

Nick Heidfelds Chancen auf ein Williams-Cockpit sind weiter gestiegen. Der Deutsche schlug seinen Kontrahenten Antonio Pizzonia klarer als bisher bekannt und brillierte anschließend erneut auf nasser Piste.

Drei Zehntel Vorspung beim entscheidenden Testtag gegen Antonio Pizzonia, das war nicht der ganz große Abstand, den sich die Williams-Oberen vorgestellt hatten. In Wahrheit hängte Nick Heidfeld Antonio Pizzonia deutlicher ab. Nachdem sein Williams am Morgen wegen technischer Probleme lange Zeit lahm gelegt war, schickte das Team beide Kontrahenten am Nachmittag noch einmal zu einem direkten Vergleich unter identischen bedingungen auf die Bahn. Heidfeld fuhr seine schnellste Runde in 1:16,74 Minuten, Pizzonia brauchte 1:17,23 Minuten - ein Rückstand von einer halben Sekunde.

Einen Tag später führte Heidfeld wieder einen beeindruckenden Regentanz auf. Bei schönem Wetter ließ Michelin die Piste wässern, um Regenreifen zu testen. In 1:27,783 Minuten war Heidfeld der schnellste Mann des Tages. Dem zweitplatzierten Franck Montagny im Renault briet der Rheydter neun Zehntelsekunden auf.

Heidfeld: "Da geht noch was"

Die Williams-Ingenieure muss Heidfeld nicht mehr überzeugen. Die Entscheidung liegt nun bei Frank Williams, doch ließ man bei Williams verlauten, dass nicht vor Weihnachten damit zu rechnen ist. Derweil meint Nick Heidfeld bezüglich seiner Fahrkünste, das Ende der Fahnenstange sei noch nicht erreicht: "Ich denke, ich kann noch ein bisschen schneller sein, wenn ich meinen Fahrstil etwas umstelle."

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