Heidfeld

"Coulthard hat seine Geschichte besser präsentiert"

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Nick Heidfeld ist sauer. Wie in Singapur muss der BMW-Pilot um drei Startplätze zurück. Wie in Singapur war es eine äußerst fragwürdige Bestrafung. Damals hatte sich Rubens Barrichello darüber beschwert, dass ihn Heidfeld behindert hätte. Diesmal spielte David Coulthard das vermeintliche Opfer. Die Fakten lassen daran zweifeln. Coulthar lag zum Zeitpunkt der angeblichen behinderung bereits um acht Zehntel über seiner besten Runde, hätte also sowieso nicht den Sprung in die nächste K.O.-Runde geschafft. "Außerdem ist er in dem Sektor, in dem ich ihn behindert haben soll, schneller gefahren als zuvor", ärgerte sich Heidfeld.

Coulthard führt ins Feld, dass Heidfeld auf harten Reifen unterwegs gewesen wäre und keine Chance gehabt hätte, sich zu verbessern. Trotzdem hätte der Deutsche ihn vor seiner entscheidenden runde noch überholt. "Wie kann David wissen, dass ich mich nicht verbessert hätte", protestierte Nick. "Die Strecke wurde mit jeder Runde schneller. Da spielt es keine Rolle, auf welchen Reifen ich unterwegs war." Dass er den Versuch dann schließlich doch abgebrochen hät, konnte er vorher auch nicht wissen. Und wie gesagt, Coulthard sei zu diesem Zeitpunkt bereits in aussichtsloser Mission unterwegs gewesen. "Wahrscheinlich hat David den Kommissaren seine Geschichte besser präsentiert als ich. Reden kann er ja." Für Heidfeld ist die Rückversetzung von Platz sechs auf neun ärgerlich. Wieder ist der Aufwärtstrend durch die Regulierungswut der Funktionäre gebremst. Der Mönchengladbacher gibt sich fatalistisch: "Ich habe diese Saison einfach alles Pech, was man haben kann. Wenn das bedeutet, dass es nächstes Jahr besser läuft, kann ich damit leben."

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