Heidfeld nicht im Williams

Der Traum, vom Hinterbänkler zum Top-Team aufzusteigen, ist für Nick Heidfeld vorerst ausgeträumt. Der Jordan-Fahrer kann nicht für Williams testen, Teamchef Eddie Jordan fordert zu viel Geld.

Nick Heidfeld wird also nicht beim Großen Preis von Deutschland (25.7.) als Vertretung für Ralf Schumacher bei Williams an den Start gehen. Die Verhandlungen zwischen Eddie Jordan und Frank Williams kamen gar nicht mehr zum entscheidenden Tagesordnungspunkt. Es scheiterte schon an den finanziellen Forderungen von Heidfelds Arbeitgeber für eine bloße Testgelegenheit.

270.000 Pfund verlangte Jordan von Williams, damit Heidfeld am heutigen Donnerstag (15.7.) im spanischen Jerez im Williams-BMW Platz nehmen kann. Frank Williams sucht zwar Hände ringend einen adäquaten Ersatz für den verletzten Ralf Schumacher, aber angesichts dieser Summe winkte Sir Frank ab.

Neue Chance für Pizzonia

Stattdessen testete Heidfeld bis Mittwoch sein gewohnt langsames Arbeitsgerät in Silverstone (am Mittwoch fehlten wegen technischer Probleme fast zehn Sekunden auf McLaren) und reiste anschließend zurück in seine Wahlheimat am Zürich-See, während Williams seine Tests im andalusischen Jerez noch bis Freitag fortsetzt. Der Rheydter genießt in der Szene nicht nur einen guten Ruf als Rennfahrer, Heidfeld gilt auch als ausgezeichneter Testfahrer. Genau diesen Typus von Fahrer benötigt Williams zur Zeit für die Entwicklung des neuen FW26.

Der umstrittene Jacques Villeneuve wurde bisher in Jerez ebenfalls nicht gesichtet. Somit verdichten sich die Hinweise, dass beim nächsten Rennen in Hockenheim nicht unerwartet der Brasilianer Antonio Pizzonia im Williams Platz nehmen wird. Der zweite Williams-Testfahrer wurde zwar im Vorjahr bei Jaguar wegen Erfolglosigkeit aussortiert, der Glaube an den Mann aus Manaus ist aber bei Williams ungebrochen.

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