Heidfeld stand im Regen

Foto: dpa

++ Update ++ Einen schwereren Testtag hätte sich Nick Heidfeld bei seinem Debüt im Williams-BMW nicht aussuchen können. Der Rheydter ruderte einen ganzen Tag lang nur im Regen über die Piste von Jerez, schlug sich aber beachtlich.

Lediglich am Mittag gestattete der Wettergott dem Formel 1-Tross eine kurze Phase, in der die Strecke fast abtrocknete. In diesem Zeiraum wurden die schnellsten Rundenzeiten gefahren. allerdings war Nick Heidfeld da gerade nicht auf der Strecke. So blieb ihm am Ende nur die zehntschnellste Zeit.

Stattdessen spulte der Mann aus dem Rheinland 101 Runden bei mehr oder weniger starkem Regen ab. Heidfeld stimmte das Auto für sich ab, suchte nach einem Regen-Setup und testete verschiedene Regenreifen. Als einziger echter Maßstab kann Teamkollege Mark Webber dienen. "Wenn beide gleichzeitig auf der Strecke waren,waren sie nahezu gleich schnell", sagt ein Teamsprecher. "Mit beiden Autos hatten wir einen sehr guten Testtag", Nick hat an seinem ersten Tag eine sehr gute Vorstellung abgegeben", sagt BMW-Sportchef Mario Theissen.

Nick Heidfeld: "Zeit zu kurz"

"Auch wenn die Zeit nicht gut war, bin ich zufrieden", sagte Heidfeld, dem fünf Sekunden zur Spitze fehlten. "Es ist, als ob du ein neues Spielzeug bekommen hast. Ich habe ein paar Sachen am Setup geändert, aber nicht viel, denn ich habe mich von Anfang an im Auto wohlgefühlt. Ich habe bloß nicht genug Zeit, es gäbe noch so viele Sachen, die ich gern ausprobieren würde." Heidfeld setzt die Tests am Donnerstag (1.12.) fort, und hofft an seinem letzten testtag auf trockenes Wetter.

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