Heidfeld und der falsche Japaner

Foto: dpa

Zwei Hinterbänkler kosteten den BMW-Fahrer Rang vier. Nick Heidfeld witterte Absicht und stellte den Hauptübeltäter zur Rede. Doch der Mönchengladbacher war an den Falschen geraten.

Nick Heidfeld fuhr im BMW ein herausragendes Rennen, das ihn fehlerfrei und mit nahezu perfekter Strategie auf Rang vier brachte. Der Honda-Kommandostand trieb zwar Rubens Barrichello und Jenson Button an, den Mönchengladbacher noch einzukassieren, doch der hätte seine Position wohl mühelos verteidigt, wären ihm nicht gleich zwei Kollegen in die Quere gekommen.

Erst schlief Christijan Albers im MF1 beim Überrunden und zwang Heidfeld von der Ideallinie ins Nasse. Dann kam der Auftritt eines Super Aguri-Fahrers, der sich kurz zuvor entrundet hatte und nun nicht schon wieder überholt werden wollte. Heidfeld versuchte es auf der Außenbahn, ließ sich vom Super Aguri-Honda einklemmen und von Button überholen. Zu allem Überfluss rutschte ihm der auf nasser Innenbahn anrodelnde Barrichello noch ins Heck.

Ein Schuft, wer Böses dabei denkt

So blieb am Ende nur Rang sieben und Heidfeld war stinksauer. In der Boxengasse machte der Deutsche erbost Sakon Yamamoto zur Minna, doch der machte nur ein erstauntes Gesicht. Die rollende Straßensperre war Takuma Sato, und die Rennleitung zog ihn zur Strafe aus dem Verkehr. Christijan Albers kam dagegen mit einer Zeitstrafe davon, Rubens Barrichello wurde freigesprochen und durfte Platz sechs behalten.

Heidfeld dagegen beschäftigte sich mit Verschwörungstheorien: "Das liegt schon auf der Hand, dass man an etwas Böses denkt, wenn da drei Honda beieinander sind."

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