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Heikki Kovalainen im brennenden Lotus

Auf der Suche nach dem Feuerlöscher

Heikki Kovalainen sorgte mit seinem brennenden Lotus für das feurige Finale des spektakulären Singapur-Rennens. Im Interview mit auto motor und sport.de erklärt der Finne, warum er seinen rollende Fackel nicht direkt abgestellt hat.

Wie hat es sich angefühlt, in einer rollenden Fackel zu sitzen?
Kovalainen. Für mich war es gar nicht heiß. Ich habe einfach nur versucht einen Platz zu finden, an dem es einen Feuerlöscher gab.

Gab es keine Auslaufzone?
Kovalainen: Es hätte schon eine gegeben. Die liegt vor der letzten Kurve auf der rechten Seite. Aber ich wollte die Ideallinie in der schnellen Kurve nicht kreuzen und jemanden gefährden.

Und die Boxengasse war auch keine Option?
Kovalainen: Doch, das hatte ich mir schon überlegt. Aber dann habe ich gedacht, dass es vielleicht doch keine so gute Idee ist mit den ganzen Menschen, die da herumlaufen. Also bin ich auf die Gerade gefahren und habe einen Marshall gesucht, der mir einen Feuerlöscher gibt. Dann habe ich direkt bei Williams gestoppt.

Haben Sie gemerkt, wie groß das Feuer mittlerweile war?
Kovalainen: Ich habe es schon im Rückspiegel gesehen. Ich wusste, dass es brenzlig ist. Ich wusste aber auch, dass ich nur eine Sekunde brauche, um aus dem Auto herauszukommen. Das war also kein Problem für mich.

Hatten Sie irgendwann Panikgefühle?
Kovalainen: Nein. So etwas Ähnliches ist mir schon vorher mal passiert. Man muss nur den Gürtel aufmachen, aussteigen und nach einem Feuerlöscher schauen.

Wie ist der Brand überhaupt entstanden?
Kovalainen: Wir wissen es noch nicht genau. Ich hatte eine kleinen Kollision mit Buemi. Vielleicht ist im Heck des Autos irgendwas gebrochen.

Es hat in der Nacht zumindest gut ausgesehen.
Kovalainen: Ja, es war schon ein Spektakel. Aber das Wichtigste ist, dass niemand verletzt wurde.

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