Hersteller ködern Teams mit Motoren

Foto: Wolfgang Wilhelm

Die Motorenhersteller halten - ausgenommen Ferrari - weiter an Gegen-Formel 1 fest. Bei einem Treffen mit den Chefs der freien Teams präsentierten die Konzerne ihre Vorstellungen von der Zukunft des GP-Sports. Fazit: Wer mitmacht, bekommt Motoren ab 2006.

Es fielen wieder viele salbungsvolle Worte. Vor allem werden die fünf beteiligten Hersteller Mercedes, BMW, Renault, Honda und Toyota nicht müde zu betonen, dass der vor Wochen verabschiedete Sieben-Punkte-Plan zur Neuordnung der Formel 1 weiter seine volle Gültigkeit habe.

Von dem Treffen am Mittwoch (16.2.) der Herstellervertreter mit den Teamchefs im englischen Cliveden blieb wenig zählbares übrig. Man hieß die wenigen noch selbstständigen Teams wie Sauber, Red Bull und Jordan im Kreis des neuen Clubs willkommen. Gerade sie gilt es zu überzeugen.

"Erschwinglich und konkurrenzfähig"

Während Bernie Ecclestone unverhohlen mit einem Milliarden-Angebot winkt, wenn Peter Sauber oder Dietrich Mateschitz sich seiner Neuordnung des Concorde-Agreements anschließen, versprechen die Hersteller außer einem größeren Stück vom Kuchen ab 2008 den Überläufern die Belieferung mit "konkurrenzfähigen Motoren zu einem erschwinglichen Preis" - und das bereits ab 2006.

Ansonsten beschlossen die fünf Konzerne, dass die Agentur iSe weiter an einem Vermarktungskonzept arbeiten soll, und das künftig Arbeitskreise gebildet werden, um ein technisches und sportliches Reglement auszuarbeiten.

Jordan auf Ecclestones Seite

Während FIA-Präsident seinen Senf zu den Plänen der Hersteller schon in der vergangenen Woche abgab ("liest sich wie ein Parteiprogramm. Allen geht es gut und immer schönes Wetter"), meldete sich schon während des Treffens der frühere Jordan-Besitzer Eddie Jordan in der BBC zu Wort. Er erklärte Bernie Ecclestones Weg zur Formel 1-Zukunft zum den einzig wahren.

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