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Hispania Racing Team
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Formel 1: Hispania Racing vor dem GP Australien

Das Ziel ist das Ziel für HRT F1

Die Lernphase von Formel 1-Neuling Hispania Racing (HRT F1) geht in Melbourne in die zweite Runde. In Australien will Teamchef Colin Kolles erstmals eines seiner Autos im Ziel sehen. Dafür wurde in der vergangenen Woche hart gearbeitet.

Rollout, Shakedown, erste Testrunden, erstes Qualifying und schließlich das Renndebüt - die spanische HRT F1-Mannschaft musste in Bahrain die Formel 1 im Schnelldurchlauf kennenlernen. Dass es beide Autos überhaupt ins Qualifying geschafft haben, konnte als Erfolg verbucht werden. Der Doppelausfall im Rennen war dabei kein Beinbruch.

HRT F1 bereit für die schwere Aufgabe

In Australien sind die Ziele aber schon etwas höher gesteckt. "Der nächste Schritt wird sein, zum ersten Mal ein Rennen zu beenden - und ich bin zuversichtlich, dass wir dieses Ziel sehr bald erreichen werden", blickt Teamchef Colin Kolles in die nahe Zukunft. Ohne Testfahrten während der Saison steht der Neuling vor keiner leichten Aufgabe. In den wenigen Freien Trainings muss die Standfestigkeit in der Praxis getestet werden.

Kolles glaubt trotzdem an seine Mannschaft: "Nachdem ich gesehen habe, wie wir als komplettes Team in Bahrain aufgetreten sind und zusammen gearbeitet haben, bin ich mehr den je von dem bei uns vorhandenen Potenzial und Einsatzwillen überzeugt." Laut Kolles hat die spanisch-deutsche Truppe in der Woche nach Bahrain bereits fleißig gearbeitet. Der Unfallschaden am Auto von Karun Chandhok sei behoben. Außerdem hat HRT noch einmal die Experten von Bridgestone (Reifen), Cosworth (Motor) und Xtrac (Getriebe) konsultiert.

Chandhok muss Strecke lernen
 
Vor allem für Chandhok wäre es jetzt wichtig, Kilometer zu sammeln. Bis zu seinem Crash kam der Inder gerade einmal auf acht Runden im neuen Auto. In Australien muss der Rookie aber nicht nur sein Auto kennenlernen, sondern auch noch eine komplett neue Strecke: "Ich bin noch nie in Melbourne gefahren, aber ich lerne normalerweise sehr schnell", blickt Chandhok voraus. Am Simulator drehte der Inder immerhin ein paar Runden, damit er sich im Albert Park nicht verfährt.
 
Teamkollege Bruno Senna setzt auf eine ausgedehnte Akklimatisierung: "Ich bin schon früh nach Australien geflogen, um mich an den großen Zeitunterschied anzupassen." Die Strecke muss der Brasilianer nicht lernen. "Ich bin 2006 im Formel 3-Rahmenprogramm schon mal in Melbourne gefahren. Ich hatte damals ein ziemlich erfolgreiches Wochenende. Ich habe sogar dreimal gewonnen."

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