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Hockenheim-Girls
Sebastian Vettel in Hockenheim
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Formel 1 GP Deutschland

Hockenheim wieder mit Gewinn

Der Hockenheimring hat erstmals seit Jahren wieder einen Gewinn mit der Formel 1 eingefahren. Der Grand Prix im Juli bescherte den Streckenbetreibern einen Überschuss von rund 140.000 Euro. Das teilte die Stadt Hockenheim am Freitag (13.8.) mit.

Seit 2004 hatte Hockenheim - vor 40 Jahren erstmals Gastgeber für die Formel 1 - rote Zahlen mit dem Rennen geschrieben. Ein geänderter Vertrag bis 2018 bewahrte den Streckenbetreiber in diesem Jahr vor einem weiteren Minus.

Defizit nach altem Formel 1-Vertrag

"Nach den alten Vertragskonditionen, die ursprünglich in diesem Jahr noch gelten sollten, hätten wir ein Defizit von 7,2 Millionen Euro gehabt. Diesen Verlust hätten wir als Kommune nicht verkraften können", erklärte Oberbürgermeister Dieter Gummer (SPD) laut einer Mitteilung.
 
Die Formel 1 sei ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für das Autoland Baden-Württemberg. "Wir würden es sehr begrüßen, wenn sich das Land nun - anders als es manchmal in der jüngsten Vergangenheit geschehen ist - zu ihrem weltweit bekannten Imageträger, den Hockenheimring Baden-Württemberg, wieder bekennen würde und ihn unterstützt", erklärte Gummer.

Keine Finanzspritze für Hockenheim

Der Oberbürgermeister hatte in der Vergangenheit kritisiert, eine vom früheren Ministerpräsidenten Günther Oettinger signalisierte Finanzspritze von 1,4 Millionen Euro habe dessen Nachfolger Stefan Mappus (beide CDU) wieder kassiert. Nach dem aufwendigen Umbau der Strecke im Jahr 2002 drücken die Ring-GmbH weiterhin jährlich Belastungen in Höhe von 4,7 Millionen Euro durch Zinsen und Abschreibungen.

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