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Hockenheimring-Geschäftsführer Schmidt

"Ecclestone kein Verbrecher"

Karl-Josef Schmidt, der Geschäftsführer der Hockenheimring GmbH, hat Formel-1-Vermarkter Bernie Ecclestone gegen Kritik in Schutz genommen. "Er ist kein Schmusetyp, aber sicher auch kein Verbrecher", sagte Schmidt der "Rhein Neckar Zeitung".

Ecclestone habe ein "gigantisches Lebenswerk" geschaffen und eines der prominentesten Produkte des Sports platziert, erklärte Schmidt. Bei der Verlängerung des Vertrags bis 2018 habe Ecclestone gegenüber der Hockenheimring GmbH "ein hohes Maß an Fairness walten lassen."

Hockenheim als kleines gallisches Dorf

Weder der Bund noch das Land Baden-Württemberg hätten sie unterstützt. "Wir sind wie ein kleines gallisches Dorf - Hockenheim gegen den Rest der Welt", sagte der 62 Jahre alte Jurist. Ecclestone habe dies erkannt und einen ganz auf Hockenheim zugeschnittenen Vertrag gemacht.

Eigentlich hätte der alte Kontrakt auch noch dieses Jahr gegolten. "Durch den neuen Vertrag haben wir keinen Verlust von sechs, sieben Millionen Euro mehr", strich Schmidt Ecclestones Entgegenkommen heraus. "Das hätten wir nicht verkraftet."

Kultstätte Hockenheimring

Er wies darauf hin, dass der Hockenheimring auch ohne Formel 1 überlebensfähig wäre. Aber die GmbH wolle die Formel 1, da sich diese auch positiv auf andere Bereiche auswirke. "Der Asphalt des Rings ist wie der heilige Rasen von Wimbledon, das hat einen Geldwert, deshalb pilgert man zu solchen Kultstätten", sagte Schmidt. Dank der Formel 1 betrage der Umsatz 27 Millionen Euro, sonst wären es nur 13 Millionen.

Schmidt musste aber einräumen, dass selbst das Comeback von Rekordweltmeister Michael Schumacher und der starke Auftritt von Sebastian Vettel keinen Boom ausgelöst haben. Er rechne mit 65.000 Zuschauern am Rennsonntag. Schumacher habe immer noch einen großen Namen, aber seine Rückkehr habe nicht zu 10.000 zusätzlich verkauften Tickets geführt.

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