Honda

Fahrwerksproblem nur zweite Priorität

Foto: Wolfgang Wilhelm

Honda war das letzte Auto, das sein 2008er Auto komplettiert hatte. Im kommenden Jahr will man dafür etwas früher dran sein. Deshalb müssen die Ingenieure beim aktuellen Auto Abstriche machen.

Im vergangenen Sommer fand ein Personalwechsel in der Aerodynamikabteilung der Japaner statt. Der neue Chef Loic Bigois warf die Vorarbeiten seiner Vorgänger schnell in den Papierkorb. "Das Programm wurde im August noch einmal neu gestartet, und deshalb waren wir auch so spät dran", erklärt Brawn. Wenn man den Daten glauben schenken darf, dann steckt im neuen Aerodynamikkonzept noch viel Potenzial.

Die Frage ist, wie viel davon ausgeschöpft werden kann. Das Hauptproblem des Autos ist nicht mehr die Aerodynamik, sondern das Fahrwerk. Da wurden der Aerodynmaik zuliebe in der Geometrie Kompromisse eingegangen, die Probleme mit der Steifigkeit nach sich ziehen. Durchaus denkbar, dass dann nicht jede aerodynamische Änderung voll durchschlägt, sondern durch die mechanische Instabilität etwas verwässert wird.

Prorität hat 2009

Honda fragt sich nun, wie viel Zeit man in die Korrektur des Problems stecken soll. Bis zu zwei Monaten kann eine Lösung in Anspruch nehmen. 2009 steht mit Hybridantrieb und einer Karosserie ohne Anbauten die größte Regelreform aller Zeiten an. Das ist ein Vorteil für die Teams, die es sich leisten können, früh mit der Arbeit zu beginnen. In der Regel sind das die, die nicht um den Titel und Siege fahren.

"Für einen Rennstall wie Honda ist so ein Einschnitt, bei dem alle bei Null beginnen müssen, eine goldene Chance", sagt Brawn. Deshalb hat das nächste Jahr Priorität. Wenn dann noch Kapazitäten frei sein sollten, wird über neue Aufhängungen nachgedacht.

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