Fernando Alonso - McLaren-Honda - GP Russland - Sochi - Freitag - 9.10.2015 xpb
Formel 1 - Honda V6 - Turbomotor
Honda-Motor - Formel 1 - GP Japan - Suzuka - 26. September 2015
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Honda F1 V6 - F1 2015 11 Bilder

Honda macht Fortschritte

Doppelter Motorentausch bei Alonso

Honda hat im ersten Training zum GP Russland im Auto von Fernando Alonso seine jüngste Motorenspezifikation getestet. Mit Erfolg. Nach 16 Runden wurde die Antriebseinheit wieder ausgebaut. Sie soll in Austin debütieren. Die Strafe aber kassiert Alonso schon in Sochi.

Es ist eine neue Variante in dem Spiel: Wie sitze ich meine Motorstrafe am effizientesten ab? Am besten tut man das auf Rennstrecken, auf denen man sich die geringsten Chancen ausrechnet. Für McLaren-Honda ist das Sochi. Auf dem 5,848 Kilometer langen Kurs kommt es vor allem auf die Freigabe der Elektro-Power an. Hondas großer Schwachpunkt.

Honda wählte Sochi deshalb als Kurztest für seine jüngste Motorspezifikation. Die Japaner haben ihre letzten 4 Token in Brennraum-Modifikationen und einen neuen Auspuff investiert. Fernando Alonso sollte auf dem Triebwerk die ersten Kilometer abspulen. Um Daten für die Techniker zu sammeln.

Nach 16 Runden im ersten Training wurde der neue Motor wieder ausgebaut. Er soll für seinen ersten Einsatz beim GP USA geschont werden. Auf der Strecke von Austin rechnet sich McLaren gute Chancen aus, in die Punkteränge zu fahren. Für den Rest des Wochenendes wurde das Japan-Triebwerk in den McLaren mit der Startnummer 14 eingebaut.

Alonso muss 25 Startplätze zurück

Teamchef Eric Boullier bezeichnete die Honda-Entwicklung als "guten Fortschritt". Zum ersten Mal sieht McLaren Licht am Ende des Tunnels, in dem Honda bislang reichlich planlos herumirrte. Das Hauptproblem des Motors ist damit aber noch nicht gelöst: "Das ist eine Sache, die Honda über den Winter angeht."

Ist sie lösbar? Boullier gibt sich verhalten optimistisch: "Ferrari hatte im letzten Jahr ein ähnliches Problem. Und sie haben es geschafft. Mit diesen Motoren gibt es keine leichte Aufgaben, aber andere haben gezeigt, dass es Lösungen gibt."

Fernando Alonso bekam nach dem ersten Training bereits reichlich Startplatzstrafen aufgebrummt. 10 Startplätze für den 10. Motor, jeweils 5 Startplätze den neunten Turbolader, die neunte MGU-H und die siebte Steuereinheit. In Summe 25. Am Samstag sollen noch einmal je 5 Startplätze für den zehnten Turbolader und die zehnte MGU-H dazu kommen. Wenn schon, denn schon.

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