Stoffel Vandoorne - McLaren - Formel 1-Test - Barcelona - 28. Februar 2017 Stefan Baldauf
McLaren-Honda MCL32 - Filmtag - Circuit de Barcelona-Catalunya - F1 2017 - 26.2.2017
McLaren-Honda MCL32 - Filmtag - Circuit de Barcelona-Catalunya - F1 2017 - 26.2.2017
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McLaren-Honda MCL32 - Filmtag - Circuit de Barcelona-Catalunya - F1 2017 - 26.2.2017 44 Bilder

Schon zwei Motorschäden bei Honda

Alarmstufe rot bei McLaren-Honda

Bei McLaren-Honda schrillen die Alarmglocken. Honda hat massive Probleme mit seinem neuen Motor. Nach einem Tausch über Nacht musste Stoffel Vandoorne wegen eines weiteren Motorplatzers sein Programm am Dienstag frühzeitig abbrechen.

Die 29 wird für McLaren-Honda langsam zur Unglückszahl. So viele Runden schaffte Fernando Alonso am ersten Testtag. Und nach genau der gleichen Anzahl von Runden musste Stoffel Vandoorne seine Arbeit am Dienstag (28.2.2017) unterbrechen. Für die Mechaniker begann damit die Arbeit erst. Zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden wurde ein neuer Honda V6-Turbo in das Heck des McLaren MCL32 geschraubt.

Alonsos Triebwerk war über Nacht ausgebaut worden. Das Testprogramm des Spaniers schrumpfte wegen Problemen mit der Ölversorgung auf ein Minimum. Schuld war ein neuer Öltank. Er ist kleiner und anders geformt als im letzten Jahr. Honda versuchte das Problem in einer Nachtschicht zu kurieren. Das ist aber nur eine Notlösung. Der Tank braucht ein anderes Design.

Honda fliegt vierten Motor ein

Die schlechte Nachricht ist, dass der Motorschaden am zweiten Testtag nichts mit der Ölmisere zu tun hat. Was genau kaputtging, war von Honda vorerst nicht zu erfahren. Offenbar hat der Honda RA617H mehr als nur ein Problem. Und es soll auch noch massiv Leistung fehlen. Hatte McLaren die Präsentation deshalb unter das Motto „Keine Versprechungen“ gestellt?

Nach den zwei Motorwechseln hat Honda nur noch ein Triebwerk in Reserve. Die Japaner wollen jetzt für den dritten Testtag ein viertes Aggregat einfliegen.

McLaren baut gutes Auto

Ärgerlich für Fernando Alonso und Stoffel Vandoorne ist, dass McLaren offenbar ein richtig gutes Auto gelungen ist. Beide Fahrer äußerten sich trotz der bescheidenen Rundenzeiten von 1.24,852 Minuten für Alonso und 1.25,201 Minuten für Vandoorne positiv über das Fahrverhalten des MCL32.

Dabei ist die in Barcelona gezeigte Version nur ein Basismodell mit dem McLaren die Korrelation zum Windkanal und der CFD-Simulation checken will. Die Techniker versprechen noch massive Änderungen bis zum Saisonbeginn. Auf die Frage ob Honda die Probleme bis Melbourne in den Griff bekommt, erntet man nur Schulterzucken.

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Fernando Alonso verbrachte den ersten Testtag zum Großteil in der Garage.

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