Fernando Alonso - McLaren - Formel 1 - Test - Barcelona - 1. März 2017 Stefan Baldauf
McLaren-Honda MCL32 - Filmtag - Circuit de Barcelona-Catalunya - F1 2017 - 26.2.2017
McLaren-Honda MCL32 - Filmtag - Circuit de Barcelona-Catalunya - F1 2017 - 26.2.2017
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McLaren-Honda MCL32 - Filmtag - Circuit de Barcelona-Catalunya - F1 2017 - 26.2.2017 44 Bilder

Honda entschuldigt sich

Motorschaden noch nicht geklärt

Bei McLaren-Honda herrscht dicke Luft. Gravierende Motorprobleme behindern die Testarbeit. Honda-Sportchef Yusuke Hasegawa verspricht, die Probleme bis Melbourne zu lösen.

Honda-Motorsportchef Yusuke Hasegawa ist nicht zu beneiden. McLaren-Honda kann nur ein Minimal-Testprogramm abspulen, weil es im Umfeld des Honda V6-Turbo viele kleine Gebrechen und ein „fundamentales Problem“ gibt. Am ersten Testtag stoppte ein Problem mit dem Öltank den Testbetrieb vorzeitig, am zweiten ein kapitaler Motorschaden. Grund unbekannt.

Der Motor wurde sofort zurück nach Japan geschickt. Hasegawa verspricht: „Morgen kennen wir den Grund.“ Und er sagt auch: „Ich glaube, wir können das Problem bis Melbourne lösen.“

Dafür bleiben den japanischen Technikern noch 22 Tage Zeit. Für das Problem mit dem Öltank gibt es eine Zwischenlösung. „Wir werden den Tank weiter modifizieren“, heißt es bei Honda. Hasegawa bedauerte immer wieder: „Ich kann mich nur bei McLaren entschuldigen.“

Spanische Medien hatten bereits eine Trennung von McLaren und Honda herbeigeredet. „Das ist nicht unser Plan“, dementierte Teamchef Eric Boullier. Selbst wenn es McLaren wollte, es käme einem Selbstmord gleich: Honda liefert nicht nur den Motor, sondern bezahlt auch viele Rechnungen.

Upgrade hängt von der Problemsuche ab

Die Motorprobleme behindern den ganzen Testbetrieb. Am dritten Testtag ließ Honda den Motor im Standardprogramm laufen. „Solange wir nicht wissen, was das Problem war, macht es keinen Sinn etwas zu ändern.“ Ob in der zweiten Testwoche wie geplant das erste Motor-Upgrade kommt, ließ Hasegawa offen: „Das hängt davon ab, was an dem zweiten Motor kaputtgegangen ist und wie wir darauf reagieren müssen.“

McLaren war am dritten Testtag so weit wie andere Teams am ersten. „Wir sortieren gerade ein paar Kinderkrankheiten aus“, bilanzierte Boullier Tag 3 in Barcelona. Trotz der Rundendiät sind Fahrer und Ingenieure mit dem neuen MCL32 zufrieden. „Das Auto ist eine gute Plattform. Es macht das, was wir von ihm erwarten. Die Fahrer haben uns ein positives Feedback gegeben. Wir werden wie die anderen Teams das Auto bis Melbourne noch komplett verändern.“ Auf die Frage, ob der Honda-Motor denn wenigstens Power hat, wenn er mal läuft, schweigt Boullier. Hasegawa wehrt ab: „Wir sind im Moment noch nicht in der Lage über Motordaten zu sprechen.“

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