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Honda-Motor - Formel 1 - GP Japan - Suzuka - 26. September 2015
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Honda und Renault sichern ab

Zuverlässigkeit vor Power

Honda und Renault haben über den Winter massiv auf Mercedes und Ferrari aufgeholt. Doch jetzt wollen sich die beiden Hersteller erst einmal konsolidieren und mit den zweiten Ausbaustufen die Standfestigkeit verbessern.

Die erste Ausbaustufe von Honda kam überraschend früh. Die Japaner brachten bereits zum vierten Rennwochenende in Aserbaidschan ihren zweiten Motor. Bei Red Bull wurden alle Komponenten der Antriebseinheit getauscht, bei Toro Rosso nur der Verbrennungsmotor, um einer Strafe zu entgehen.

Man hört, dass Honda im Verlauf der Saison mit drei weiteren Ausbaustufen plant. Die zweite soll in Montreal oder Paul Ricard kommen, die dritte in Spa und die vierte abhängig von der WM-Situation am Ende des Jahres. Bis dahin will Honda die Lücke zu Mercedes und Ferrari komplett geschlossen haben.

Boxentafel - Hamilton - GP Aserbaidschan 2018
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Honda und Renault haben bereits über den Winter massiv Leistung gefunden. Der Rückstand wird auf nur noch 20 bis 30 PS geschätzt. Doch die aggressive Entwicklungsarbeit fordert jedoch ihre Opfer. Honda musste schon beim vierten Grand Prix zum ersten Mal nachbessern. Renault wird es wahrscheinlich beim nächsten Grand Prix in Spanien machen. Bei Honda führte ein Motorschaden von Daniil Kvyat zu der Entscheidung, einen Konsolidierungsschritt dazwischen zu schieben.

Länger mit mehr Leistung fahren

Hondas zweite Spezifikation zielt vor allem darauf ab, die im Winter gewonnene Leistung abzusichern. „Wir können jetzt länger in höheren Leistungs-Stufen fahren. An Maximalleistung haben wir nur ein bisschen dazu gewonnen“, erklärt Red Bull-Teamchef Christian Horner.

Das deckt sich mit den Aussagen der Fahrer, die im Q3 nicht den großen Power-Schub erwarten. Dafür werden sie über das Rennen mit mehr Leistung unterwegs sein. Max Verstappen erhofft sich von der Ausbaustufe zwei Zehntel.

Red Bull - Formel 1 - GP Aserbaidschan - Baku - 25. April 2019
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Bei den Honda-Autos wurden schon in Aserbaidschan die Antriebseinheiten gewechselt.

Renault steht die Verschnaufpause noch bevor. Wahrscheinlich drohen den Fahrern des Werksteams und von McLaren in Barcelona erste Motorwechsel. Schon in Baku werden die vier Autos mit Renault-Motoren mit gedrosselter Leistung fahren. „Wir waren in den ersten drei Rennen ein bisschen zu aggressiv und haben dafür bezahlt“, gibt Teamchef Cyril Abiteboul zu.

Die Schäden traten zwar hauptsächlich in der MGU-K auf, doch davon sind auch die Triebwerke selbst betroffen. „Bei diesen Motoren“, so Abiteboul, „hängt alles zusammen. Wir werden auch am Verbrennungsmotor Änderungen vornehmen, um das Gesamtpaket standfester zu machen. Dann können wir öfter mit größerer Leistung fahren.“ Also die gleiche Taktik wie Honda.

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