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Hispania Racing beim GP Japan

Yamamoto und Senna im HRT-Cockpit

Der Formel 1-Rennstall HRT überraschte in dieser Saison schon öfter mit kurzfristigen Neubesetzungen des Cockpits. Dass in der offiziellen Vorschau zum GP Japan keine Fahrer genannt wurden, nährte neue Spekulationen. Laut Team soll es in Suzuka aber keine Überraschungen geben.

Der kleinste Rennstall in der Formel 1 hat den größten Fahrerbedarf: Mit Bruno Senna, Sakon Yamamoto, Karun Chandhok und Christian Klien saßen in dieser Saison schon vier verschiedene Piloten im HRT Cockpit. So viele wie in keinem anderen Team.

Yamamoto und Chandhok kurzfristig auf der Ersatzbank

In Singapur erhielt Christian Klien angeblich erst kurz vor dem Freien Training am Freitag die Nachricht, dass er für den erkrankten Sakon Yamamoto einspringen soll. Offiziell fiel der Japaner mit einer Lebensmittelvergiftung aus. Im Fahrerlager hielt sich allerdings hartnäckig das Gerücht, dass Yamamoto wegen Problemen bei der Bezahlung seines Cockpits kurzfristig aussetzen musste. Während des Qualifyings sprang der Tags zuvor Erkrankte jedenfalls wieder kerngesund durchs Fahrerlager.

Nachdem Karun Chandhok in Silverstone ebenfalls kurzfristig auf die Ersatzbank verbannt worden war, schauen die Beobachter nun besonders genau auf das kleine Team aus Spanien. Mit einer guten Leistung in Singapur drängte sich Klien für ein Stammcockpit auf. Dass in der offiziellen Suzuka-Vorschau des Teams nun gar keine Fahrer für den GP Japan benannt wurden, nährte ebenfalls Spekulationen über einen möglichen Fahrerwechsel.

HRT plant mit Yamamoto und Senna

Normalerweise kommen die beiden Einsatzpiloten in der kurzen Pressemitteilung mit ein paar Sätzen zum anstehenden Rennen zu Wort. Doch dieses Mal war nur ein kurzes Statement von Teamchef Colin Kolles zu lesen. Zum Thema Fahrer äußerte sich der Ingolstädter verdächtigerweise allerdings nicht.

Auf Nachfrage von auto motor und sport.de dementierte eine Teamsprecherin allerdings einen möglichen Fahrerwechsel. "Es werden ganz normal Sakon Yamamoto und Bruno Senna fahren", heißt es. Für Yamamoto wäre Suzuka das erste Formel 1-Rennen auf heimischem Boden. Dem jungen Japaner wäre zu wünschen, dass er nicht wieder kurzfristig "krank" wird.

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