Nico Hülkenberg fordert mehr Speed

„Wir müssen konstanter werden“

Nico Hülkenberg - Renault - GP Bahrain - Sakhir - Donnerstag - 13.4.2017 Foto: sutton-images.com 120 Bilder

Der Renault von Nico Hülkenberg hatte in Shanghai zwei Gesichter. Schnell auf eine Runde, kritisch im Rennen. Hülkenberg erwartet von seinem Auto mehr Konstanz.

Wie gut ist der neue Renault R.S.17? So wie der 7. Startplatz von Nico Hülkenberg oder der 12. Rang im Rennen? Die zwei Zeitstrafen über insgesamt 15 Sekunden Länge sind laut Hülkenberg keine Entschuldigung: „Wir wäre auch so nicht in den Punkten gelandet. Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Wir sind nicht so gut wie im Training und wir sollten nicht so schlecht sein, wie wir im Rennen aussahen. Da hat uns netto eine halbe Sekunde gefehlt. Wir müssen da mehr Konstanz reinbringen.“

Der siebte Startplatz ging auf das Konto des Fahrers. So wie Hülkenberg das auch oft bei Force India gezeigt hat in den Phasen, in denen die Ingenieure noch auf der Suche nach Abtrieb waren. „Auf eine Runde kann ich dann immer noch mehr rausquetschen als eigentlich geht. 50 Runden lang machst du das nicht. Am Sonntag in Shanghai hat uns das Auto enttäuscht.“

Solide Basis, die überall verbessert werden kann

Der Renault ist kein schlechtes Auto. Hülkenberg bezeichnet ihn als „solide Basis, auf der wir aufbauen können. Aber wir können sie auch in jedem Detail verbessern. Und wir können auch noch viel mit dem Setup rausholen.“ Jetzt müssen die nächsten Upgrades greifen. Der neue Frontflügel in Bahrain, die Luftdurchleitung durch die Vorderachse in Russland.

Rückblickend war es wahrscheinlich keine so gute Idee, in Shanghai schon in der ersten Runde von Intermediates auf Slicks zu wechseln. Prinzipiell keiner schlechter Schachzug, doch zum falschen Zeitpunkt. Hülkenberg erklärt warum: „Ich habe das Team auf der langen Geraden angefunkt und ihnen gesagt, dass die Strecke trocken genug für Slicks ist. Zehn Sekunden später kam das Kommando, dass wir Reifen wechseln. Der Denkfehler dabei war, dass die Chance eines SafetyCars bei diesen Bedingungen sehr groß war. Ich bin zwar auf den richtigen Reifen gewesen, aber das SafetyCar hat uns gekillt. Sonst hätten wir danach Dritter sein können. Natürlich nicht für lange, aber es hätte am Ende sicher ein besseres Ergebnis gebracht.“

Mit den beiden Strafen kann der Rheinländer leben, auch wenn es eine Sache von Zentimetern und Zehntelsekunden war. „Das mit Grosjean habe ich gar nicht mitgekriegt. Da war es wohl wirklich ganz knapp, wer von uns als erster über die SafetyCar 2-Linie gegangen ist. Bei Ericsson hatte ich mit dem Überholmanöver schon angesetzt. Da schaust du nach vorne auf die Straße und nicht auf das Display. Erst als ich schon vorbei war, habe ich die SC-Warnung gesehen. Ich habe gleich dem Team gesagt: Jungs, das wird eng.“

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