Jolyon Palmer - Renault - Formel 1 - GP Russland - Sotschi - 29. April 2017
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Hülkenberg hofft auf Punkte

Verletzt ist nur das Ego

Nico Hülkenberg setzte seine guten Trainingsleistungen mit dem 8. Startplatz fort. Trotzdem wäre der Renault-Pilot mit ein oder zwei Punkten froh. Bis jetzt deutet sich noch nicht an, dass das Aero-Upgrade das Problem im Rennen gelöst hat.

Man hat sich bei Renault beinahe schon daran gewöhnt. Nico Hülkenberg qualifiziert das Auto in den Top 10. Und Teamkollege Jolyon Palmer sieht gegen seinen deutschen Teamkollegen kein Land. Beim Versuch, die Q1-Hürde zu überspringen, warf der Engländer seinen Renault in Kurve 4 heftig in den Reifenstapel. Auf die Frage, ob er sich bei dem Aufprall Prellungen zugezogen habe, antwortete Palmer schlagfertig: „Verletzt ist nur das Ego.“

Hülkenberg bleibt für den Sohn von Ex Formel 1-Pilot Jonathan Palmer vorerst außer Reichweite. Der Rheinländer rechnete trotz des Aero-Upgrades mit starker Gegenwehr im hart umkämpften Mittelfeld. „Williams und Force India musste man auf der Motorenstrecke stark erwarten. Dass Force India so dicht dran ist, war dann nach dem dritten Training doch eine kleine Überraschung. Sie werden im Rennen nur schwer zu halten sein.“

Zahlt sich das Upgrade im Rennen aus?

Hülkenberg erwartet für den GP Russland ein ähnliches Bild wie in der Vergangenheit. Das Aufwärmen der Reifen ist für ihn ein geringeres Problem als für viele seiner Kollegen. Der Verbleib im Reifenfenster dagegen schon. „Das Rennen wird für uns die eigentliche Herausforderung. Da muss sich zeigen, ob sich das Aero-Paket ausgezahlt hat und ob wir die Balance stabil halten können. Meinem Gefühl nach muss ich mit einem oder zwei Punkten zufrieden sein.“

Eine kleine Vorentscheidung könnte schon auf den 1.029 Metern bis zum ersten Bremspunkt fallen. Trotz der großen Auslaufzone ist die erste Kurve der Strecke ein Brennpunkt für Unfälle. Hülkenberg erklärt warum: „Der Anlauf ist so lang, die Strecke so breit, dass wir da mit über 300 km/h anfliegen. Da kann es dann beim Anbremsen ziemlich eng werden.

Sein leidgeprüfter Teamkollege macht sich Mut. Irgendwann muss die Pechsträhne aufhören. „Im letzten Jahr habe ich auf dem Weg in die erste Kurve 7 Positionen gewonnen.“ Palmer steht sichtlich unter Druck: „Ich darf keine Fehler mehr machen und muss endlich mal ein problemfreies Wochenende hinbringen. Mir fehlen Kilometer und damit Vertrauen ins Auto.“

Diesmal traf es Palmer gleich zwei Mal. Ein gerissener Auspuff kochte das Chassis weich. Palmer bekam ein neues für Samstag. Dann stoppte ein MGU-H-Schaden das dritte Training des Engländers. „Das ist die schlechtestmögliche Vorbereitung auf die Qualifikation. Wenn ich einmal problemlos durch das dritte Training kommen würde, wäre das Trainingsergebnis auch besser.“

Palmer hofft auf eine Wiederholung seiner Saison 2016: „Da bin ich auch erst in der zweiten Saisonhälfte aufgewacht. Ich weiß, dass ich es kann. Bei den Wintertestfahrten in Barcelona war ich schnell.“

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