Hülkenberg hofft auf Rennen

"Lasse mich gerne überraschen"

Nico Hülkenberg - Force India - Formel 1 - GP Australien - Melbourne - 14. März 2015 Foto: xpb 22 Bilder

Nico Hülkenberg startet den GP Australien nur von Rang 14. Den Kampf um Punkte hat der Force India-Pilot noch nicht aufgegeben. Der Rheinländer hofft darauf, dass sein Auto auf die lange Distanz konkurrenzfähiger ist als auf einer Runde. Langfristig geht es aber wohl nur mit Updates nach vorne.

Nico Hülkenberg gab sich nach dem Qualifying gut gelaunt. Startplatz 14 war keine große Enttäuschung: "Unsere Erwartungen haben sich heute bestätigt. Auf einer Runde sind wir dort, wo wir uns auch vorher schon gesehen haben. Das ist einfach die Realität", analysierte der 27-Jährige nüchtern.

Einen Platz hätte der WM-Neunte des Vorjahres vielleicht noch weiter vorne stehen können: "In der letzten Kurve ist das Heck ein wenig ausgebrochen. Das hat wohl eine Position gekostet. Den Red Bull hätte ich sonst noch geschluckt." Immerhin reichte die schnelle Runde aus, um Teamkollege Sergio Perez zu schlagen. Eine Tausendstel trennte die beiden Force India-Piloten im Q2.

Force India-Aufschwung nur mit Technik-Updates

Die Frage nach dem Grund für den Rückstand des VJM08 gegenüber der Konkurrenz ist einfach erklärt. Bis auf die aus dem Vorjahr bekannte Windanfälligkeit kann Hülkenberg keine besonderen Schwächen am neuen Auto erkennen: "Es fühlt sich eigentlich gut an. Die Balance passt. Doch wenn man auf die anderen schaut, dann sind die einfach eine halbe Sekunde schneller. Es fehlt uns einfach an Abtrieb."

Genau die erwähnte halbe Sekunde fehlte dem Deutschen im Q2 zum Einzug in die Top Ten. Um die Lücke zu schließen helfen jetzt nur noch Updates. Ein Grund für den Fehlstart sieht Hülkenberg in den Verzögerungen beim Bau des Autos. "Es war im Winter alles verspätet. Hätten wir das Auto früher fertig bekommen, hätten wir hier vielleicht schon ein kleines Update gehabt. Das ist ein Schneeball-Effekt. Das zieht sich wohl noch etwas weiter in dieses Jahr rein."

Hülkenberg appelliert an seine Ingenieure: "Es liegt jetzt daran, wie effektiv wir arbeiten. Wenn das mit den Updates so läuft wie im Vorjahr, dann wird das gar nix. Wenn wir es besser machen, dann geht es hoffentlich schon relativ früh in Europa nach vorne."

Hülkenberg hofft auf Abu Dhabi-Effekt in Melbourne

Trotz des Rückstands geht der Rheinländer nicht ohne Hoffnung in das Auftaktrennen: "Wenn man sich mal Abu Dhabi aus dem Vorjahr anschaut - da war ich Zwölfter im Qualifying und im Rennen ging das Auto plötzlich wie die Feuerwehr. Das war ein paar Mal so letztes Jahr. Im Training hat sich das Auto auf dem Longrun auch gut angefühlt. Die Zeiten waren allerdings nicht besonders berühmt. Ich lasse mich da gerne überraschen. Im ersten Rennen kann immer etwas passieren."

Für den riesigen Abstand von Mercedes zum Rest des Feldes hat Hülkenberg nur ein Grinsen übrig: "Das ist schon krass. Aber das war irgendwo auch erwartet. Lewis war heute gut drauf. Da war jeder Schuss ein Treffer. Dagegen ist kein Kraut gewachsen."

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