Nico Hülkenberg - Renault - GP Singapur - Formel 1 - Donnerstag - 14.9.2017 xpb
Force India - GP Singapur - Formel 1 - Donnerstag - 14.9.2017
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Hülkenberg lobt Renault

„Fortschritte übertreffen Erwartungen“

Monza war keine Strecke für Renault. Doch in Singapur glaubt Nico Hülkenberg, wieder den Platz hinter Mercedes, Ferrari und Red Bull einzunehmen. Als Gefahr sieht er McLaren. Sein Team lobt Hülkenberg für die erbrachten Leistungen.

Der GP Italien ist abgehakt. Die Highspeed-Strecke in Monza war nicht das Terrain des Renault R.S.17. Nico Hülkenberg blieb ohne Punkte. Es fehlte Top-Speed, um zu überholen. Hülkenberg hing bis auf wenige Runden das ganze Rennen hinter anderen Autos zurück. Die verwirbelte Luft, die auf den Frontflügel traf, kostete Anpressdruck. Man hört von rund 50 Punkten oder 1,5 Sekunden. Weil in Monza die Autos auf minimalen Luftwiderstand getrimmt waren, sorgte der Abtriebsverlust im Verkehr für ein schlechtes Gefühl im Cockpit.

Hülkenberg zwei Tage in Teamfabrik in Enstone

In Singapur sind andere Qualitäten gefragt. Nämlich maximaler Anpressdruck. Deshalb ist der WM-Zehnte davon überzeugt, wieder auf seinen Platz hinter den drei Top-Teams Mercedes, Ferrari und Red Bull zurückkehren zu können. Wie in Silverstone und Spa. Und wie in Ungarn, als ihn nur ein defektes Getriebe die Position als „Best of the rest“ im Feld vermasselt hatte. Hülkenberg fiel durch die Getriebestrafe nach dem Qualifying vom siebten Platz aus den Top10.

Renault - GP Singapur - Formel 1 - Donnerstag - 14.9.2017
ams
Renault gibt mit der Entwicklung des R.S.17 weiter Gas.

Renault bringt für Singapur abermals neue Teile. Das Upgrade umfasst Kleinigkeiten am Unterboden und neue Verkleidungsteile. Wobei noch abzuwarten ist, ob sich das neue Bodywork und die Hitze vertragen. Die Entwicklungsarbeit schmeckt dem langen Rheinländer. Mehr sogar. „Bislang wurden meine Erwartungen übertroffen. Ich dachte ehrlich gesagt, dass unsere Entwicklung langsamer ablaufen würde in diesem Jahr.“

Hülkenberg lobt die Arbeit seiner Mannschaft, wie ein Fußballtrainer seine Spieler nach einem 3:0-Erfolg. Er spürt die Kraft, die hinter dem Weltkonzern Renault steckt. Das macht sich nicht nur anhand der regelmäßigen Updates fürs Auto bemerkbar. „Ich war letzte Woche für zwei Tage in unserer Fabrik in Enstone. Überall wird neu gebaut oder werden bestehende Einrichtungen aktualisiert. Das gilt auch für unsere Motorensparte in Viry-Châtillon. Das Team wächst, wir bekommen neue Leute.“ In der Sommerpause schloss Renault zum Beispiel seinen Windkanal in Enstone für zwei Wochen, um ein Update zu installieren.

Keine Furcht vor einem der letzten sieben Rennen

Hülkenberg fürchtet sich vor keinem der kommenden sieben Rennen bis zum Saisonfinale. Seit dem großen Update in Silverstone kann sein R.S.17 sowohl schnelle als auch langsame Kurven gleichermaßen gut. „Davor waren High-Downforce-Strecken nicht unser Territorium.“

Renault peilt noch den fünften Rang in der Konstrukteurs-WM an. Dafür müssen HaasF1 und Toro Rosso eingeholt und 21 Punkte auf den WM-Fünften Williams gutgemacht werden. Hülkenberg traut sich die Aufgabe allein zu. Sprich ohne die Hilfe von Teamkollege Jolyon Palmer, der noch ohne einen einzigen WM-Punkt dasteht. „Mit dem Paket, das wir haben, ist das allemal drin. Und es kommt noch viel. Davon konnte ich mich ja in Enstone überzeugen.“

Für einen Angriff auf die Top-Teams muss sich Hülkenberg noch gedulden. „Wenn alle ins Ziel kommen, ist der siebte Platz der bestmögliche für uns.“ Einen Gegner aus dem Mittelfeld hat er besonders auf der Rechnung. „Wir müssen auf McLaren achten. Sie könnten starke Konkurrenz hier sein.“ Weil auf der zweitlangsamsten Strecke des Jahres die Motorleistung in den Hintergrund rückt.

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