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Hülkenberg in Sochi 5 Startplätze zurück

Glück und Pech mit Getriebe-Strafe

Nico Hülkenberg hatte beim GP Japan Glück und Pech zugleich. Der Abbruch nach dem Horror-Crash von Jules Bianchi brachte dem Force India-Piloten den achten Platz, obwohl er eigentlich schon ausgefallen war. Der Getriebeschaden am Ende des Rennens kostet ihn beim GP Russland in Sochi fünf Startplätze.

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Nico Hülkenberg hätte einer der großen Gewinner beim GP Japan sein können. In der 43. Runde wechselte der Force India auf neue Intermediates. Er fiel zwar hinter die Williams zurück, konnte aber dank des Safety-Cars wieder aufschließen. Bei einem Re-Start hätte er wie Sebastian Vettel gute Karten gehabt. Alle anderen Fahrer um ihn herum fuhren auf älteren Reifen. Jenson Button pokerte mit Schlechtwetter-Walzen.

Doch zu Beginn des 45. Umlaufs parkte Hülkenbergs Force India am Boxenausgang. "Das Getriebe war hinüber. Da ging gar nichts mehr." Der Abbruch wegen des Unfalls von Jules Bianchi brachte Hülkenberg zurück in die Punkteränge. Es galt der Stand von Runde 44. Wäre der Getriebeschaden nur 300 Meter früher passiert, hätte Hülkenberg noch einen Platz an Jean-Eric Vergne abgetreten. Weil er dann nur 43 Runden weit gefahren wäre.

Hülkenberg gilt als nicht ausgefallen

Aber er wäre dann mit dem Kürzel "DNF" für "did not finish" in der Wertung gestanden. Und das ist wichtig mit Blickrichtung GP Russland. Das Glück von Suzuka ist somit auch sein Pech für Sochi. Der fällige Getriebewechsel kostet Hülkenberg fünf Startplätze.

Denn obwohl er ausgefallen ist, gilt er offiziell als angekommen. Hülkenberg steht im Endresultat mit der vollen Renndistanz, weil er die 44 Runden beendet hat. Damit gilt für ihn nicht der Ausfall-Passus, der ihm eine Strafversetzung ersparen würde.

Auch Vettel mit Startplatz-Strafe in Sochi?

In Sochi kann Hülkenberg am ehesten damit leben. Das Streckenlayout verspricht viele Überholmöglichkeiten. Auch Sebastian Vettel hatte schon überlegt, den Einsatz seines sechsten Motors freiwillig auf Sochi zu legen.

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