Hülkenberg rätselt

"Irgendwo ist ein Bock drin"

Nico Hülkenberg - Force India  - Formel 1 - GP Russland - 29. April 2016 Foto: xpb 11 Bilder

Nico Hülkenberg startet von Rang 13 in den GP Russland, Teamkollege Sergio Perez von 7. Den Rückstand von einer halben Sekunde kann er sich nicht erklären. Man sucht am Auto nach Fehlerquellen.

Am Samstagabend feierte Nico Hülkenberg mit seiner Mannschaft Force India seinen 100. Grand Prix. Als Geschenk gab es eine große Torte. Dabei war Hülkenberg eigentlich gar nicht zum Feiern zumute. Schon das gesamte Wochenende verlief für ihn holprig. In keiner Sitzung konnte er das Tempo von Teamkollege Sergio Perez mitgehen.

Force India auf Fehlersuche

"Mir fehlt pauschal eine halbe Sekunde auf ihn", sagte Hülkenberg. "Ich bin aber zufrieden mit meinen Runden. Ich bin am Limit. Bei Sergio sieht man auf der Onboard-Aufnahme, dass er viel mehr Grip hat." Sergio Perez berichtete nach dem Quali, er habe die perfekte Runde erwischt. Was das Setup angeht, sind die beiden Autos ziemlich identisch abgestimmt.

Der 28-Jährige kann sich nicht erklären, warum er konstant so viel Zeit auf den Mexikaner verliert. "Wir haben von Freitag- auf Samstagnacht schon viel gemacht. Wir dachten, es hat mit der Aerodynamik zu tun und haben Heck- und Frontflügel getauscht. Irgendwo ist ein Bock drin. Das hatten wir in diesem Ausmaß noch nie."

Bild entspricht nicht Wahrheit

Die Ingenieure forschen nach weiteren möglichen Ursachen. Viel Spielraum bleibt allerdings nicht, schließlich herrschen von Qualfying zu Rennen Parc Fermé-Bedingungen. Das Team steht hinter Hülkenberg. Zweifel an seinen Fahrkünsten gibt es nicht. "Ich bin der Erste, der sagt, wenn er Mist baut. Das ist einfach nervig, das Bild entspricht nicht der Wahrheit."

Für das Rennen rechnet sich Hülkenberg nicht allzu viele Chancen aus. "Es wird schwierig. Wenn es auf eine Runde nicht läuft, dann sieht es im Longrun meistens nicht besser aus."

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