6 Ausgaben testen + attraktive Prämie sichern!

6 Ausgaben auto motor und sport mit 25% Preisvorteil zum Preis von nur 17,60 € (ggf. zzgl. 1 € Zuzahlung) testen.

Dazu eine unserer zahlreichen attraktiven Prämien sichern!

Weitere Infos und Bestellung HIER!

Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Hülkenberg schnellster im Mittelfeld

Renault kommt immer mehr in Form

Nico Hülkenberg - Renault - GP Ungarn 2017 - Budapest - Qualifying Foto: xpb 42 Bilder

Silverstone war keine Eintagsfliege. Dort führte Renault das Mittelfeld an. Jetzt hat Nico Hülkenberg den Trend auf einer völlig unterschiedlichen Strecke bestätigt. Die Technik-Upgrades beginnen anzuschlagen.

29.07.2017 Michael Schmidt

Nico Hülkenberg ist Best of the Rest. Nur die Fahrer von Ferrari, Mercedes und Red Bull sind zur Zeit schneller als der deutsche Renault-Pilot. Das galt in Silverstone, und das gilt auch in Budapest. Auf zwei völlig verschiedenen Strecken. Hülkenberg sieht darin einen Trend: „Das ist sehr ermutigend. Das letzte Upgrade war ein großer Fortschritt in Bezug auf die Rundenzeit und die Charakteristik des Autos.“ Das dokumentiert auch die elftschnellste Trainingszeit von Teamkollege Jolyon Palmer. Bis vor zwei Rennen war für den Engländer meistens schon im Q1 Schluss der Vorstellung.

Der neue Unterboden und die dazugehörigen Leitbleche haben den Renault R.S.17 ein ein berechenbareres Auto verwandelt, das plötzlich alle Kurventypen gleich gut kann. „Wir haben jetzt in allen Kurvenphasen konstanten Grip“, lobt Hülkenberg. „Dadurch entsteht eine ganz andere Fahrdynamik. Ich kann jetzt auf eine andere Art mit dem Auto umgehen, muss mich dem Auto nicht mehr anpassen, sondern kann ihm meinen Stil aufzwingen.“

Renault verzichtet auf neuen Frontflügel

Renault musste noch nicht einmal den neuen Frontflügel aufbieten, um sich wieder an die Spitze des Mittelfeldes zu setzen. „Es gibt da noch ein paar Fragezeichen“, erklärte Hülkenberg den Verzicht auf den Flügel, der im dritten Training zum ersten Mal getestet wurde. Generell ist wichtig, dass die jüngsten Ausbaustufen des Autos alle ins Schwarze trafen. Das freut auch den Fahrer: „Wenn du mit den Big Boys mithalten willst, musst du dich drauf verlassen können, dass die Rundenzeiten auf der Strecke das halten, was der Windkanal verspricht.“

Und dass die Trainingsergebnisse auch auf den Sonntag übertragen werden können. Das war nicht immer so. Die gelbschwarzen Renault waren in den ersten neun Rennen Samstagsautos, die ihre Fahrer am Sonntag mit einem hohen Reifenverschleiß und unberechenbaren Reaktionen nervten. In Silverstone bestätigte der Renntag zum ersten Mal das Trainingsergebnis. Hülkenberg ist zuversichtlich, dass das auch am Hungaroring so sein wird: „Die Longruns am Freitag deuten darauf hin.“ Einziger Wermutstropfen ist der unplanmäßige Getriebewechsel, der Renaults Nummer 1 auf den 12. Startplatz zurückwerfen wird.

McLaren fordert Renault heraus. Force India fällt ab

Während in Silverstone die Force India der große Gegner von Renault waren, musste sich Hülkenberg in Budapest auf die McLaren-Honda vom Leib halten. Im Kampf um die siebtschnellste Zeit behielt Hülkenberg im Kampf gegen Fernando Alonso mit 81 Tausendstel die Oberhand. „Ich habe die McLaren hier so stark erwartet“, räumt Hülkenberg ein. „Die haben ein sehr gutes Chassis, und der Motor spielt auch keine so große Rolle. Das hilft auch uns.“

Nico Hülkenberg - Renault - GP Ungarn 2017 - Budapest - Qualifying Foto: xpb
Nico Hülkenberg wirft eine Getriebestrafe vom siebten auf den zwölften Startplatz.

Zur besseren Einordnung der Bedeutung des Motors für die Rundenzeit am Hungaroring nennt McLaren-Teamchef Eric Boullier ein Beispiel: „In Baku haben wir auf eine Runde 1,8 Sekunden wegen des Motors verloren. Hier in Budapest sind es nur neun Zehntel.“ McLaren brachte beide Autos in die Top 10 der Startaufstellung. Fernando Alonso setzte sein freundlichstes Gesicht auf: „Es lief so gut wie erwartet. Da Überholen extrem schwierig ist, sollten wir unsere Positionen halten können, wenn wir die Renndistanz überstehen. Unser Renntempo ist gut. Es ist eine Chance für uns, wichtige Punkte für das Team abzuräumen.“

Force India befindet sich dagegen im Niemandsland. Die rosaroten Autos flogen schon im Q2 aus der Wertung. Sergio Perez verzweifelte mit der Abstimmung seines VJM10: „Ich habe das Auto nicht in die Kurven gebracht. Wir haben mehrmals das ganze Auto umgebaut, aber was wir auch gemacht haben, ich habe vorne keinen Grip gefunden.“ Teamchef Bob Fernley sprach von Schadensbegrenzung am Sonntag. Renault dagegen will in der Tabelle nach oben rutschen. Auf HaasF1 fehlen 3 Punkte auf ToroRosso 7. Das ist keine unmögliche Aufgabe.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie uns Ihre Meinung.

Neues Heft
Neues Heft auto motor und sport, Ausgabe 22/2017, Heftvorschau
Heft 22 / 2017 12. Oktober 2017 202 Seiten Heftinhalt anzeigen Jetzt für 3,90 € kaufen Artikel einzeln kaufen
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden