Fernando Alonso - McLaren - Barcelona F1-Test 2018 - Tag 1 sutton-images.com
Fernando Alonso - McLaren - Barcelona F1-Test 2018 - Tag 1
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Hülkenberg zum ersten Test im R.S.18

„Der erste Eindruck ist positiv“

Nico Hülkenberg ist mit seinem ersten Arbeitstag nach drei Monaten Winterpause zufrieden. Sein neuer Renault R.SA.18 ist auf Anhieb schnell und zuverlässig. „Kein Vergleich zum letzten Jahr“, freute sich der Rheinländer.

Man musste Nico Hülkenberg keine Frage stellen. Sein Gesichtsausdruck sagte alles. Der lange Rheinländer strahlte, auch wenn sein erster Arbeitstag nur ein halber war. Nach der Mittagspause übergab Hülkenberg sein Auto an Teamkollege Carlos Sainz. Bis dahin hatte der Deutsche mit 73 Runden die größte Distanz aller Piloten abgespult und rangierte mit seiner Zeit von 1.20, 547 Minuten an vierter Stelle. Nur 4 Zehntel über der Bestzeit von Daniel Ricciardo im Red Bull-Renault.

Das war vor zwölf Monaten noch ganz anders. Da standen die Renault häufiger in der Garage als sie auf der Strecke unterwegs waren. „Der erste Eindruck ist positiv“, lobte Hülkenberg. „Auto und Motor sind zuverlässig. Wir haben unser komplettes Programm abgespult. Das ist ungewöhnlich für den ersten Testtag.“

Die guten Rundenzeiten kamen fast automatisch. „Ich habe aber schon Gas gegeben. Nach drei Monaten Winterpause war ich richtig heiß“, gab der Fahrer zu Protokoll. Wie die Rundenzeit einzuordnen ist, konnte Hülkenberg nicht sagen: „Das Gefühl ist gut. Ich spüre mehr Grip, mehr Abtrieb, bessere Fahrbarkeit. Inwieweit der neue Asphalt den Eindruck verfälscht, ist schwer zu sagen. Der Belag ist so glatt, dass die Strecke ihren Charakter geändert hat.“

Hülkenberg verweigert Zwischenbilanz

Renault R.S.18 - F1-Auto 2018
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Es war ein Testtag ohne Zittern. „Wir sind zuversichtlich, dass der Motor die Distanz hält, die er halten muss.“ Auf die Antwort, ob er auch mehr Power hat, müssen wir noch warten. „Ihr stellt zu früh zu viele Fragen. Wir haben die Power ja noch gar nicht voll aufgedreht. Für ein Fazit ist es noch viel zu früh“, bremste Hülkenberg die Ungeduldigen. Er ist auch weit davon entfernt, eine Zwischenbilanz zu ziehen. „Dazu ist es noch viel zu früh. Wir müssen uns jetzt auf uns konzentrieren und unsere Hausaufgaben machen.“

Renault nähert sich von der Mannschaftsstärke den drei Top-Teams an. In Enstone arbeiten 680 Mensch am Chassis, in Viry-Chatillon und bei Mecachrome 520 am Motor.„ Das ist um 35 Prozent mehr als Ende 2015, als Renault den Rennstall von Lotus gekauft hat. “Wenn unser Wachstumsprozess abgeschlossen ist, werden es 50 Prozent mehr sein„, verspricht Teamchef Cyril Abiteboul. “Das Team ist wahnsinnig gewachsen„, räumt Hülkenberg ein. “Das muss so sein, wenn man nach vorne kommen will.„

Halo macht keine Probleme

Hülkenberg war so happy, dass er nicht einmal groß auf den Halo schimpfte. “Er gefällt mir immer noch nicht. Aber jetzt müssen wir erst einmal damit leben, bis etwas Besseres kommt.„ Sichtprobleme gibt es nicht: “Der Holm vor deiner Nase stört nicht, weil dein Blick 50 bis 100 Meter voraus fokussiert. Der Halo behindert mich nicht beim Fahren.„

Nur bei den Starts könnte es Probleme geben, meint Hülkenberg. Deshalb haben sich alle Teams abgesprochen, dass man am Ende einer Testsitzung Starts üben darf, um herauszufinden, wie gut man die Startampel sieht. “Es könnte je nach Startposition da vielleicht das ein oder andere Problem geben.„

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