Hülkenberg überrascht

"Selbst gewundert, warum so schnell"

Nico Hülkenberg - GP Bahrain 2015 Foto: xpb 67 Bilder

Nico Hülkenberg hatte endlich mal wieder etwas zu lachen. Der achte Startplatz des Force India-Piloten überraschte alle im Team. Auch den Fahrer selbst. Die Erklärung liegt im Streckenlayout und in einem Kunstgriff mit der Abstimmung.

In den letzten beiden Rennen war der Aufstieg ins Q2 für Force India schon ein Erfolg. An den Aufstieg in das Top Ten-Finale wagten weder Nico Hülkenberg noch Sergio Perez zu denken. Und um ein Haar wären dann beide Force India-Piloten in Bahrain ins Q3 gekommen. Sergio Perez verfehlte die Top Ten als Elfter um 0,063 Sekunden. Nico Hülkenberg kam durch und stellte dann sein viel kritisiertes Auto auf Startplatz 8. "Ich hatte maximal mit Platz 12 gerechnet."

In einer ersten Reaktion meinte der lange Rheinländer: "Keine Ahnung, warum." Mit ein bisschen Abstand fanden sich dann doch einige Erklärungen. Zunächst die Streckencharakteristik. "Die Kurven sind kurz, die Geraden lang. Dazu zählt Traktion und ein gutes Bremsverhalten. Da haben wir mit dem Mercedes-Motor einen Vorteil."

Und dann gelang den Ingenieuren in der Nacht von Freitag auf Samstag auch noch der entscheidende Setup-Eingriff. "Sergio hatte es schon am Freitag probiert und war zufrieden damit."

Force India-Zwischenhoch als Momentaufnahme

Die Änderung half, die Reifen besser in ihr Arbeitsfenster zu bringen. "Das ist eine Momentaufnahme. Es wird uns nicht überall helfen, aber zumindest auf Strecken, die ähnlich wie Bahrain sind. Zum Beispiel Montreal." Schon in Barcelona wird den Force India das alte Leiden wieder einholen. Es fehlt einfach Abtrieb. "Und der ist durch nichts zu ersetzen."

Jetzt, wo Hülkenberg aus aussichtsreicher Position startet, verbieten sich Experimente mit der Strategie wie in China. Force India wird versuchen, mit dem Mainstream mitzuschwimmen. Der WM-Zehnte rechnet auch am Sonntag mit WM-Punkten: "Nicht auf Platz 5 oder 6, aber wenn du aus den Top Ten startest, würde es mich wundern, wenn wir nicht auch da ankommen. Es wird nicht einfach, die Position zu halten, doch unsere Longruns vom Freitag waren gar nicht so schlecht. Wir liegen hier vor den Toro Rosso."

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