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Hülkenberg vs. Webber in Monza

Zweikampf mit allen Schikanen

Das heiße Duell zwischen Williams-Rookie Nico Hülkenberg und Red Bull-Routinier Mark Webber sorgte in den letzten Runden für Spannung. Am Ende kam der Australier vorbei am Deutschen. Glücklich war er darüber aber nicht.

In der 20. Runde tauchte der Red Bull von Mark Webber erstmals im Rückspiegel von Nico Hülkenberg auf. Nach einem beinharten Zweikampf über 30 Runden kam Webber endlich vorbei. Doch nach dem Rennen beklagte sich der Australier bitterlich über die Fahrweise seines deutschen Kollegen.

Hülkenberg kontert Webber-Kritik

"Es hatte den Anschein, als hätte er in jeder zweiten Runde die Schikane ausgelassen. Er ist irgendwie auf einer anderen Strecke gefahren als der Rest des Feldes." Die Kritik ließ sich der junge Williams-Pilot nicht gefallen. "Das ist ein bisschen zu radikal gesagt", konterte er den Verbalangriff Webbers. "Ich habe mich einfach breit gemacht und ihm passt nicht, dass er nicht so einfach an mir vorbeigekommen ist."

Red Bull beschwerte sich sogar bei der Rennleitung darüber, dass der Williams beim Abkürzen der Schikane einen unerlaubten Vorteil erlangt. Immer wieder klagte der Australier über Funk sein Leid. "Doch die FIA-Kommissare verzichteten auf eine Strafe, was für mich schon ein wenig frustrierend war", gab Webber zu.

Hülkenberg vermeidet Crash

Hülkenberg gab sich jedoch unschuldig. "Ich habe mich hart aber fair verteidigt. Ich habe schon ein oder zweimal abgekürzt, als er aber überhaupt nicht in der Nähe war. Da hätte er mich sowieso nicht bekommen. Es ist klar, dass er sich beschwert, um für sich etwas rauszuholen, aber ich habe mir keinen Vorteil verschafft. Deshalb habe ich ja auch keine Strafe bekommen."

Nach hartem Kampf musste Hülkenberg in der 50. Runde dann aber doch nachgeben. "Er hat auf der Zielgeraden einen guten Windschatten bekommen. Ich war auch mit den harten Reifen auf der Bremse nicht stark genug. Das ist die Stärke von Red Bull. Da war er nicht mehr zu halten. Ich hätte noch weiter kämpfen können, aber dann hätte es vielleicht einen Crash gegeben."

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Mit Monza stand die Paradestrecke von McLaren auf dem Programm.

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