Nico Hülkenberg - GP Malaysia 2017 xpb
Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Malaysia - Sepang - 30. September 2017
Kimi Räikkönen - Ferrari - Formel 1 - GP Malaysia - Sepang - 30. September 2017
Lewis Hamilton - Mercedes - Formel 1 - GP Malaysia - Sepang - 30. September 2017
Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1 - GP Malaysia - Sepang - 30. September 2017 59 Bilder

Hülkenberg wird immer schneller

Keine Chance, wenn Vettel kommt

Nico Hülkenberg startet das Rennen in Malaysia von Platz 8. Damit hätte er vor der Session nicht gerechnet. Im Rennen sollte es wenn möglich aber noch etwas nach vorne gehen. Einen Fahrer muss er aber wohl passieren lassen.

Normalerweise hofft man im Renault-Lager immer, den ersten Platz hinter den drei Top-Teams einzunehmen. Das gelang in Malaysia nicht. Esteban Ocon war im Force India mehr als ein Zehntel schneller als Nico Hülkenberg. Auch Stoffel Vandoorne schob sich noch knapp vor den Rheinländer und verdrängte ihn auf Startplatz 8. Trotzdem konnte Hülk mit dem Ergebnis leben.

„Ich bin eigentlich ganz zufrieden. Wir hatten das ganze Wochenende Probleme, die richtige Balance im Auto zu finden. Die Leistung gestern und heute früh auf der Strecke war einfach nicht gut. Vor dem Qualifying hatte ich gedacht, dass es nicht einmal für den Einzug ins Q3 reicht. Hätte man mir also vorher Platz 8 angeboten, dann hätte ich das dankend angenommen“, analysierte der Pilot das Ergebnis nüchtern.

Renault wird immer schneller

Für die überraschend gute Leistung hatte der lange Blondschopf auch eine Erklärung parat: „Im Qualifying hat es uns geholfen, dass die Strecke immer mehr Grip bekommen hat. Da war es am Ende etwas ärgerlich, dass ich eine Position nur durch 2 Hundertstel verloren habe. Aber wir können mit der Ausgangslage immer noch ein gutes Rennen fahren. Ich denke, wir sollten für morgen ganz ordentlich aufgestellt sein.“

Natürlich hofft Hülkenberg noch ein paar Plätze nach vorne zu kommen. Zumindest der McLaren von Vandoorne sollte schlagbar sein. Die Honda-Renner zeigten in diesem Jahr schon oft Schwächen in Sachen Rennpace. „Aber das Überholen ist hier ein echtes Problem“, wirft Hülkenberg ein. „In den letzten Kurven vor der langen Gerade ist es mit den neuen Autos extrem schwierig, am Vordermann dranzubleiben. Die Strecke ist so flüssig, die Aerodynamik ist so wichtig – da braucht man schon einen großen Vorteil in Sachen Reifen oder Pace um vorbei zu kommen.“

Hülkenberg erwartet Vettel im Rückspiegel

Ein Überholmanöver hat der Renault-Pilot aber schon fest eingeplant. Und zwar eins zu seinen Ungunsten. Obwohl Sebastian Vettel von ganz hinten losfährt, macht sich Hülkenberg keine Illusionen, den Ferrari hinter sich halten zu können. „Mit der Pace, die sie haben, sollte er mich leicht einholen. In den Longruns waren sie fast zwei Sekunden schneller als wir. Da kann ich wohl nicht viel Gegenwehr leisten.“

Vielleicht hilft dem 30-Jährigen ja auch der Wettergott. Hülkenberg gilt als ausgewiesener Regenspezialist. Doch so groß ist die Hoffnung auf feuchte Bedingungen gar nicht. „Jetzt, wo unser Auto mit immer mehr Grip auf der Strecke besser zu werden scheint, wäre das vielleicht gar nicht so gut. Auf der anderen Seite bringt Regen auch immer etwas Abwechslung ins Spiel. Da könnten sich für uns Gelegenheiten ergeben. Deshalb hätte ich auch nichts dagegen, wenn es nass wird.“

Motorsport Aktuell Sebastian Vettel - GP Malaysia 2017 GP Malaysia 2017 (Ergebnis Qualifying) Worst case für Vettel

Lewis Hamilton steht in Malaysia auf der Pole Position.

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