Nico Hülkenberg - Racing Point - Formel 1 - GP England - Silverstone - 1. August 2020 xpb
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Zweite Chance für Hülkenberg

Perez erneut positiv getestet

Nico Hülkenberg wird auch beim zweiten Silverstone-Rennen den Racing Point pilotieren. Der Rheinländer muss erneut einspringen, weil Sergio Perez immer noch positiv auf Corona getestet wurde.

Racing Point hatte bis zu Letzt alles probiert, seinen Stammpiloten wieder ins Auto zu setzen. Doch am Schluss ging der Kampf gegen das Corona-Virus verloren. Mehr als eine Woche nach dem Beginn der Infektion wurde Sergio Perez am Donnerstag erneut positiv getestet. So blieb dem Team keine andere Wahl, als wieder auf die Dienste von Nico Hülkenberg zurückzugreifen.

Perez muss derweil weiter in Isolation bleiben. Der Mexikaner befinde sich körperlich in einem guten Zustand, erklärte sein Arbeitgeber. Er soll sich nun das ganze Wochenende erholen. Der 30-Jährige hofft, dass er das Virus bis zur nächsten Woche ganz abschütteln kann, um wenigstens beim Rennen in Barcelona starten zu können. Sonst könnten die Dienste von Hülkenberg erneut gefragt sein.

Nach dem Pech beim ersten Aushilfswochenende ist das nun die große Chance für den Rheinländer. "Ich freue mich schon, mit dem Team in Silverstone wieder loszulegen. Letztes Wochenende war es eine Reise ins Ungewisse nach der langen Pause. Ich konnte viel über das Auto lernen. Diese Erfahrung wird mir dieses Wochenende sicher nützlich sein."

Sergio Perez - Formel 1 - 2020
Wilhelm
Sergio Perez muss hoffen, dass er wenigstens in Barcelona wieder starten kann.

Hülkenberg besser vorbereitet

Hülkenberg hatte die Pause zwischen den beiden Silverstone-Wochenenden in England verbracht. Im Simulator des Teams absolvierte der Emmericher zweieinhalb Tage lang Trockentests. "Dass wir jetzt wieder auf der gleichen Strecke fahren, sollte dabei helfen, dass ich schneller auf Tempo komme. Mein Ziel sind auf jeden Fall die Punkteplätze", erklärte der Pilot.

Für die Racing-Point-Verantwortlichen war Hülkenberg bei der Suche nach einem Ersatzmann immer die erste Wahl. Teamchef Otmar Szafnauer glaubt nicht an eine große Schwächung: "Nico hat letzte Woche schon eine starke Leistung abgeliefert – und das nach dem Anruf in letzter Minute. Es ist echt schade, dass er nicht am Rennen teilnehmen konnte. Aber seine Arbeit in den Trainings wird ihm nun sicher helfen."

Für Hülkenberg bietet sich damit die große Chance, beim Kampf um ein Cockpit für 2021 auf sich aufmerksam machen. Mit einem guten Resultat würde er seinen Marktwert sicher steigern können. Der Deutsche bestätigte bereits, dass er aktuell mit einigen Teams in Kontakt stehe. Die werden nun sicher auch ein Auge auf das rosa Rennauto mit der Startnummer 27 werfen.

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