Hybrid

Auch Ferrari kämpft mit KERS

Die Hybrid-Technik, die ab nächster Saison in der Formel 1 Einzug hält, bereitet den F1-Ingenieuren weiter Sorgen. Nun gab auch Weltmeister Ferrari erstmals Probleme bei der Entwicklung zu.

"Das KERS (Kinetic Energy Recovery System) ist eine komplexe Technik, bei der wir mit vielen neuen und komplizierten Aufgaben zu tun haben. Währenddessen müssen wir aber auch sicherstellen, dass wir die nötigen Mühen in das fortlaufende Entwicklungsprogramm des aktuellen Boliden stecken", erklärte Ferrari-Motorenchef Gilles Simon.

Ferrari muss zweigleisig entwickeln

Fünf Rennen vor Saisonende steckt die Scuderia immer noch voll im Titelrennen und will natürlich bis zum Jahresabschluss in Brasilien konkurrenzfähig bleiben. Die neuen Aufgaben zur Vorbereitung für 2009 nehmen allerdings bereits einen Großteil der Entwicklungskapazität in Maranello in Anspruch.

"Es wird wirklich eine Herausforderung für uns, das System im nächsten Jahr einsatzbereit zu haben", gab Simon zu. "Wir lernen jeden Tag, aber wir haben noch Probleme. Ich denke aber, dass alle Teams Schwierigkeiten bekommen werden, das neue System zuverlässig zum ersten Rennen der Saison einzusetzen."

Elektronik-Potenzial nicht ausgeschöpft

Es ist allerdings nicht nur die Hybrid-Technik, die den Ingenieuren Kopfzerbrechen bereitet. "Neben KERS erlauben die Regeländerungen den Einbau einer elektronischen Frontflügel-Verstellung. Die Elektronik wird also eine große Rolle spielen. Um die neuen Elemente erfolgreich einzusetzen, müssen wir erst einmal die Einheitselektronik genau verstehen", so Simon.

Die neue einheitliche Elektronikbox (ECU) aus dem Hause McLaren wurde erst vor dieser Saison eingeführt. "Heute haben wir immer noch nicht das Gefühl, alle Funktionen des neuen Systems ausschöpfen zu können", klagt der Ferrari-Ingenieur. Das Leben sei den Motorenbauern durch die ECU zumindest nicht einfacher gemacht worden, so die einhellige Meinung aus Maranello.

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