Hybrid-Liga bleibt überschaubar

Renault und BMW in Istanbul ohne KERS

BMW F1 Foto: BMW F1 27 Bilder

Auch auf der schnellen Strecke in Istanbul werden BMW-Sauber und Renault ihren Hybrid-Antrieb (KERS) nicht einbauen. Somit besteht die KERS-Front am Bosporus wie zuletzt nur aus den vier Autos der KERS-Verfechter von Ferrari und McLaren-Mercedes.

In Monaco hatte man noch erwarten können, dass die Zahl der Autos mit KERS nicht besonders hoch sein würde. Durch die wenigen langen Geraden war der Nutzen begrenzt. Dennoch wollten McLaren-Mercedes und Ferrari auch im Fürstentum nicht auf die 82 zusätzlichen PS verzichten und nahmen die rund 25 Kilogramm schweren Hybrid-Bauteile mit an Bord.

Für die Türkei war dagegen ein Ansteigen der Zahl der Hybrid-Autos prognostiziert worden. Zumindest Renault und BMW-Sauber sollten wieder in die KERS-Liga zurückfinden. Beide Teams hatten schon in den ersten Rennen auf die Hybrid-Technik gesetzt und die Strecke am Bosporus ist durch die vielen längeren Beschleunigungsstücke eigentlich prädestiniert für den Einsatz des zusätzlichen Schubs.

Aerodynamik-Test statt KERS

Bei BMW-Sauber verzichtet man allerdings lieber, um das neue Aeropaket ungestört testen zu können. "Wir erwarten ein größeres Potenzial durch die Konzentration auf die Aerodynamik-Tests, als wir durch das KERS auf der Strecke gewonnen hätten", begründete Teamchef Mario Theissen den Schritt. "Nur zwei Trainings am Freitag sind leider zu wenig Zeit, um das Auto oft umzubauen. Da haben wir uns entschieden, auf das KERS zu verzichten", erklärt Pilot Nick Heidfeld.

Genau wie bei BMW-Sauber soll auch bei Renault das Hybrid-System das ganze Wochenende in der Garage bleiben. Während die Piloten Fernando Alonso und Nelson Piquet den KERS-Einsatz wegen der taktischen Möglichkeiten im Rennen befürworten, ist Teamchef Flavio Briatore ein erklärter Gegner der Hybrid-Technik. So können auch in der Türkei wieder nur die vier Piloten von Ferrari und McLaren-Mercedes den Boost-Knopf drücken.

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