Lotus - Formel 1 - GP Monaco - 23. Mai 2013 ams
Lotus E21 - Formel 1-Technik
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Infinty Racing stärkt Lotus-Kapital

Lotus verkauft 35 Prozent Anteile

Lotus hat ein Drittel seines Rennstalls  an die Infinity Racing Partners Ltd. verkauft. Damit gehören der Genii Gruppe von Gerard Lopez und Eric Lux nur noch 65 Prozent ihres Rennstalls.

Die Veräußerung von Anteilen soll das Kapital des Teams stärken, um im Kampf gegen Red Bull, Ferrari und Mercedes gut aufgestellt zu sein.

Infinity ist nicht gleich Infiniti

Seit 2009 gehört das ehemalige Werksteam von Renault der Genii Gruppe mit Sitz in Luxemburg zu 100 Prozent. Heute sind 35 Prozent der Aktien von der Infinity Racing Partners Ltd. übernommen worden, einer Firma, die aus einem US Hedge Fund und einem in Abu Dhabi ansässigen Investment Konsortium besteht. 

Gerard Lopez bleibt weiterhin Chef im Ring mit seinem Geschäftsführer Eric Lux. Infinity Racing hat nichts mit der Automarke Infiniti zu tun, die bei Red Bull immer stärker ins Rampenlicht rückt und im nächsten Jahr nicht nur seinen Namen, sondern auch Knowhow in den Renault V6-Turbo steckt.

Gemeinsame Hybridentwicklung

Für Genii ist die Beteiligung doppelt wertvoll. Zum Einen wird wieder Geld eingespielt, das man mangels Hauptsponsor aus eigener Tasche in den Rennstall gesteckt hatte. Zum Anderen stärkt die Einlage das Firmenkapital. Damit sind zusätzliche Investitionen im technischen Bereich möglich, zum Beispiel bei der Entwicklung der Hybridelemente für die kommende Motorgeneration. Lotus entwickelt bereits jetzt das Kers für die Renault-Kundschaft. Das soll im kommenden Jahr ausgebaut werden. Lopez wird mit den Worten zitiert: "Infinity Racing hat eine außergewöhnliche Expertise bei der Entwicklung von Hochtechnologie-Produkten. Das wird unseren technischen Vorsprung bei dem Thema Kers noch vergrößern."

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