Jackie Stewart

Mosley nicht mehr zu halten

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Der dreimalige Formel-1-Weltmeister Sir Jackie Stewart hat erneut bekräftigt, dass der durch eine Sex-Videoaffäre heftig in die Kritik geratene Max Mosley als Präsident des Motorsport-Weltverbandes nicht mehr zu halten sei.

"Für den Kopf einer weltweiten Föderation ist es einfach nicht mehr möglich", sagte der Schotte am Freitag in Bahrain dem Pay-TV-Sender Premiere und verwies nicht nur auf die sportliche Verantwortung, sondern auch auf eine industrielle.

Wäre Mosley Vorstandschef eines Unternehmens oder Boss des Internationalen Olympischen Komitees IOC oder des Fußball-Weltverbandes FIFA, wäre er nicht mehr im Amt, meinte Stewart. Die Entscheidung obliege nun zum einen dem Internationalen Automobilverband FIA, zum anderen aber vor allem Mosley selbst. "Er muss das richtige für den Sport tun", sagte Stewart, der 1969, 1971 und 1973 die WM gewonnen hatte. Der Brite verwies zwei Tage vor dem Großen Preis von Bahrain am Persischen Golf darauf, dass die Formel 1 in verschiedenen Ländern mit verschiedenen Religionen und Kulturen auftrete.

Am vergangenen Sonntag hatte die britische Boulevard-Zeitung "News of the World" ein Video veröffentlicht, in dem angeblich Mosley bei sexuellen Rollenspielen mit fünf Prostituierten zu sehen  sein soll. Mosley bestritt nicht, die entsprechende Person in dem Video zu sein. Der 67-Jährige wies aber eine Verbindung zum Nationalsozialismus in dem Video von sich, von der die Zeitung berichtete. Zur weiteren Klärung des Sachverhalts will Mosley schnellstmöglich eine FIA-Generalversammlung einberufen.

Von einem Rücktritt will er bis dato nichts wissen. Konsequenzen aus dem Skandal forderten aber bereits auch einige Hersteller, darunter vor allem die beiden deutschen Automobilbauer Mercedes und BMW. Auch der deutsche Automobil-Club ADAC schloss sich der Kritik an und legte Mosley nahe, "sorgfältig über seine Rolle in der Organisation nachzudenken".

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