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FIA-Chef Jean Todt

Vorerst kein Formel-1-Rennen in Afrika

Weltverbandschef Jean Todt hat für die nahe Zukunft ein Formel-1-Rennen in Afrika ausgeschlossen. Zuletzt hatte Formel 1-Chef Bernie Ecclestone Südafrika als Austragungsort eines Grand Prix-Rennens ins Gespräch gebracht.

Die Formel 1 gastierte zwischen 1962 und 1993 insgesamt 23 Mal in Südafrika. Auf einen 24. Grand Prix müssen die Fans vom Schwarzen Kontinent aber wohl noch eine Weile warten.

Todt: Kein Afrika-Grand Prix vor 2015

"Es gibt im Moment nur Gerüchte über das Interesse einiger afrikanischer Länder, ein Formel-1-Event zu veranstalten, aber ich sehe in den kommenden drei bis fünf Jahren keine Möglichkeit", sagte der FIA-Präsident Jean Todt in Nairobi.

Im Juli hatte Chef-Promoter Bernie Ecclestone ein Formel-1-Rennen in Südafrika in drei Jahren ins Gespräch gebracht. "Wir sprechen seit langer Zeit immer wieder mal mit den Verantwortlichen in Südafrika. Die Chancen sind okay", hatte der Brite am Rande des Großen Preises von Großbritannien gesagt und Kapstadt als Austragungsort genannt.

Formel 1 auf Expansionskurs

Zuletzt machte der PS-Zirkus 1993 in Afrika Halt. Damals wurde in Kyalami gefahren. Mit Indien, USA und Russland kommen in den nächsten vier Jahren allerdings bereits drei neue Strecken in den Kalender. Da die Saison nicht über 20 Rennen ausgedehnt werden kann, müsste Südafrika gute (finanzielle) Argumente vorweisen können, um einen der traditionellen Grand Prix zu verdrängen.

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