Jenson Button - McLaren - Formel 1 - GP Abu Dhabi - 26. November 2016 xpb
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Button ersetzt Alonso in Monaco

Comeback im Fürstentum

Die Lösung lag nahe: Nur zwei Tage nach der Bekanntgabe von Fernando Alonsos Indy500-Ausflug hat McLaren einen Ersatzfahrer für den GP Monaco gefunden. Jenson Button klettert für das Rennen im Fürstentum in den McLaren MCL32.

Jenson Button gibt sein Comeback in der Formel 1. Wenn auch nur für ein Rennen. In Monaco wird der 37-jährige Engländer seinen 306. Grand Prix bestreiten und Fernando Alonso ersetzen, der das Indy500 fährt. „Ich bin begeistert darüber, eine einmalige Rückkehr in die Formel 1 zu machen. Dafür hätte ich mir keinen besseren Ort vorstellen können als Monaco“, erklärte Button. Teamchef Eric Boullier ergänzt: "Wir mussten ihn nicht lange dazu überreden. Nach zwei Minuten war das Gespräch beendet."

Kein Bahrain-Test für Button

Die Lösung ist keine Überraschung: Button fuhr von 2010 bis 2016 als Stammfahrer für McLaren und errang acht seiner 15 Siege für den zweitältesten Rennstall der Formel 1-Geschichte. Monaco kennt der Weltmeister von 2009 wie seine Westentasche. Er stand insgesamt 16 Mal am Start des Stadt-Klassikers. In diesem Jahr legt Button auf eigenen Wunsch eine Auszeit ein, arbeitet für das Team jedoch weiter als Botschafter. Gegen Ende der Saison 2016 bekam man jedoch den Eindruck, es könnte ein Abschied für immer sein. Doch bei dem Angebot konnte Button nicht nein sagen.

Der Sieger des GP Monaco 2009, damals auf BrawnGP, hielt sich auch nach seinem Rückzug aus der Königsklasse fit wie zu alten Zeiten. Deshalb sollten ihm die neuen Autos körperlich keine Probleme bereiten. Zumal die Durchschnittsgeschwindigkeit in Monaco mit seinen langsamen Kurven niedrig ist. „Ich bin extrem fit. Ich habe in letzter Zeit viel Triathlon-Training bestritten. Ich freue mich darauf, meinen alten Kollegen Hi zu sagen.“

Der Routinier rechnet sich für das Rennen einiges aus. „Ich weiß, ich habe keine echte Chance, meinen Erfolg von 2009 zu wiederholen. Aber ich denke, wir werden die Möglichkeit haben, WM-Punkte zu holen. Ich denke, Monaco sollte dem MCL32 mehr entgegen kommen als die schnellen Strecken davor. Ein Fahrer kann in Monaco einen größeren Unterschied bewirken.“

Vor dem GP Monaco will Button im Simulator die Strecke im McLaren MCL32 abfahren. Auf einen Test in Bahrain oder einen Einsatz im ersten Training von Barcelona wird verzichtet. "Jenson ist 17 Jahre Formel 1 gefahren. Er kennt Autos mit viel Abtrieb. Wir haben in Testfahrten keinen Nutzen gesehen. Oliver Turvey wird nächste Woche in Bahrain ein Programm abspulen, um die Daten mit dem Simulator zu korrelieren. Auf dieser Basis wird Jenson dann das neue Auto im Simulator kennenlernen. Unsere Anlage kommt der Wirklichkeit schon ziemlich nahe", erklärt Boullier.

Bei McLaren ist man überzeigt: "Nach zehn Runden wird Jenson mit dem Auto vertraut sein." Button wird für das eine Rennen mit den Ingenieuren von Fernando Alonso zusammenarbeiten. Seine alte Crew ist jetzt für das Auto von Stoffel Vandoorne eingeteilt. Vorwürfe, McLaren schwäche sich mit der Freigabe von Alonso für Indianapolis kann Boullier nicht verstehen: "Button kann mit seiner Erfahrung in Monaco in die Punkte fahren. Und Stoffel hat dort schon ein GP2-Rennen gewonnen."

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