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Barcelona F1-Test 2011
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Jenson Button

McLaren mit Beulen-Nase in Barcelona

Jenson Button sieht für McLaren im Augenblick bestenfalls Platz drei hinter Red Bull und Ferrari. Siege scheinen in den ersten Rennen außer Reichweite. Immerhin registrierte der Weltmeister von 2009 einen deutlichen Fortschritt zum letzten Test in Barcelona.

Jenson Buttons Zahlen am zweiten Testtag von Barcelona lesen sich nicht schlecht. Platz zwei, mit 0,366 Sekunden Rückstand auf Mark Webber. 74 Runden gefahren ohne größere Katastrophen. Trotzdem kann bei einem Team wie McLaren von Zuversicht keine Rede sein. Button: "Wir haben seit dem letzten Test Fortschritte beim Speed und der Zuverlässigkeit gemacht. Aber wir sind immer noch nicht schnell genug."

Rückstand auf Ferrari und Red Bull

Button schätzt McLaren derzeit auf Platz drei hinter Red Bull und Ferrari ein. Eine Wette würde er aber nicht darauf abschließen. "Ehrlich gesagt, kann ich unsere Gegner nicht einschätzen. Red Bull und Ferrari fahren konstant schnell. Ich wäre überrascht, wenn wir den Rückstand zu ihnen bis zum Saisonstart noch einholen."

Seinen neuen McLaren beschreibt Button so: "Gut, aber nicht außergewöhnlich. Ob etwas Besonderes in dem Auto steckt, kann ich immer noch nicht abschätzen, weil uns Kilometer fehlen. Ich bin heute 74 Runden gefahren und habe dabei kaum das Setup angefasst. Dafür waren die Zeiten ordentlich. Mit etwas mehr Sicherheit bei der Abstimmung lässt sich bestimmt noch gut Rundenzeit finden. Ich weiß aber nicht, wie viel in diesem Auto steckt."

McLaren mit Beule an der Nase

Dass McLaren noch im Niemandsland schwimmt, zeigen aufwendige Messgeräte an allen möglichen und unmöglichen Stellen des Autos. Diesmal klebte auf der Nase eine Beule in Form einer Tellermine, die mit vier Streben am Frontflügel verbunden war. "Wir haben in dem Bereich etwas gemessen", grinste Button. "Leider war es kein neuer Trick, der uns schneller machen würde."

Technisch rüstete McLaren eher einen Schritt zurück. Der Auspuff zielte konventionell Richtung Diffusordach im Heck. "Rechnen Sie nicht damit, dass wir diese Lösung die ganze Woche fahren", tat Button geheimnisvoll. Soll heißen, dass McLaren in den nächsten Tagen wieder mit anderen Positionen des Auspuffs experimentieren will. Button betet, dass dann endlich alles hält: "Ich brauche an meinem letzten Testtag am Freitag ein zuverlässiges Auto. Es sind meine letzten Kilometer vor Melbourne."

Siege zunächst außer Reichweite

Button richtet sich bereits darauf ein, dass er beim Saisonauftakt in Australien kleinere Brötchen backen muss. "Mit Platz drei hinter Red Bull und Ferrari wäre ich nicht happy, aber es wäre immer noch eine akzeptable Ausgangsbasis. In den ersten Rennen werden wir uns wohl aufs Punktesammeln verlegen müssen."

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