Jerez

Ärger mit dem Wind

Foto: McLaren F1 16 Bilder

Der starke Wind in Jerez hat das Testprogramm am Mittwoch (14.2.) mehr durcheinander gebracht als es vielen Teams recht war. So ließ McLaren schon um 16 Uhr, also eine Stunde vor Testende, die Rollbalken herunter.

Lewis Hamilton ließ sich zum Hotel fahren, um dort eine Runde Golf zu spielen. Heikki Kovalainen verschanzte sich mit den Ingenieuren. Auch bei BMW schimpfte man über den Wind. "Wir haben einige Longruns abgebrochen, weil der starke Wind die Daten verfälschte. Die Zeiten waren nicht mehr aussagekräftig", erzählte Nick Heidfeld. Sein Teamkollege Robert Kubica fügte hinzu: "Wir haben da ein besonderes Problem, weil das neue Auto anfälliger gegen Seitenwind ist als das alte."

Auch Red Bull und McLaren anfällig

Der McLaren offenbar auch. "Ich bin ein paar Runden hinter Kovalainen hergefahren, als der Wind am schlimmsten war", erzählte Red Bull-Pilot Mark Webber. "Heikki war mehr neben als auf der Piste." Auch die Red Bull hatten mit den giftigen Böen ihre Müh und Not. "Unsere große Airbox, die wir seit Barcelona am Auto haben, ist da nicht hilfreich. Normalerweise gibt sie dem Auto mehr Stabilität, aber bei Seitenwind gibt sie zuviel Angriffsfläche", erklärte Webber.

Der Australier würde nächste Woche trotzdem lieber in Jerez als in Barcelona testen. "Hier sind die Temperaturen höher. Dadurch arbeiten die Reifen besser. Barcelona letzte Woche konntest du vergessen. Die Reifen waren für die tiefen Temperaturen zu hart." Nico Rosberg bestätigt das: "Wir mussten zwar die Testfahrten letzte Woche wegen der Frontflügelprobleme abbrechen, aber wir haben dadurch praktisch nichts verloren. Die Testzeiten waren nicht sehr repräsentativ, weil es für die angebotene Reifenmischung zu kalt war."

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