Jerez

Duell der Champions

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Das erste Duell auf der Rennstrecke zwischen dem einstigen Formel-1-König Michael Schumacher und Kronprinz Lewis Hamilton hat sportlich nur einen eingeschränkten Wert. Dafür freute sich Schumacher-Nachfolger Kimi Räikkönen mit dem deutschen Renn-Rentner.

"Ich bin mir sicher, dass er uns helfen kann, es gibt daran nichts negatives", wurde Räikkönen auf der Internetseite des britischen Magazins "Autosport" zitiert. "Wenn er testen möchte, testet er, er nimmt mir nichts weg. Ich freue mich für ihn", sagte der Finne. Vorgänger Schumacher ist seit seinem Rücktritt vor gut einem Jahr als Berater für die Scuderia tätig und absolvierte bereits im vergangenen Monat Testfahrten.

Duell ohne Wert

Schumacher ging am Donnerstagmorgen (6.12.) nach einer sogenannten Installationsrunde auf den Kurs. Vor rund drei Wochen hatte der siebenmalige Weltmeister bei den Tests in Barcelona auf Anhieb die Bestzeit erzielt. McLaren-Mercedes-Pilot Hamilton war damals nicht dabei. In Jerez startete er im Gegensatz zu Schumacher bereits in seinen zweiten Testtag. Am Mittwoch hatte der 22 Jahre alte Vize-Weltmeister, der sich ein Duell mit dem 16 Jahre älteren siebenmaligen Champion gewünscht hatte, die schnellste Runde gedreht. Schumacher wird am Freitag erneut fahren, dann hat Hamilton frei.

Die gemessenen Rundenzeiten sind derweil eher ein Muster ohne Wert. Einige Teams rüsten ihre Renner mit Slicks aus, deren Einführung für 2009 geplant ist, andere nicht. Der Zeitvorteil soll bei bis zu zwei Sekunden liegen gegenüber den derzeit vorgeschriebenen Pneus. Schumacher und sein ehemaliger Nebenmann Felipe Massa aus Brasilien fuhren vorerst auf normalen Reifen.

Spekulationen um Alonso-Nachfolge

Unterdessen nährte McLaren-Geschäftsführer Martin Whitmarsh die Spekulationen um eine interne Lösung bei der Besetzung des noch freien Cockpits neben Hamilton. In Pedro de la Rosa aus Spanien und und Gary Paffett aus Großbritannien habe das Team zwei sehr wettbewerbsfähige und großartige Fahrer, sagte Whitmarsh nach Angaben von "autosport.com". Es sei nicht einfach, bessere Piloten zu finden.

Der Platz bei den Silberpfeilen wurde frei, weil die Zusammenarbeit mit dem zweimaligen Weltmeister Fernando Alonso nach nur einem von geplanten drei Jahren beendet worden war. Der Spanier selbst ist auch noch ohne neues Team.

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