Jerez-Test

Michelin bügelt Bridgestone

Foto: McLaren 58 Bilder

Pedro de la Rosa war auch am zweiten Tag der Testfahren in Jerez de la Frontera der schnellste Mann. 15 Autos erprobten in Andalusien neue Reifen. Die Bridgestone-Fraktion war am Mittwoch (19.7.) eindeutig im Hintertreffen. Ferrari testet allerdings nicht in Jerez. Die Roten üben in Le Castellet.

Im Gegensatz zum Dienstag, wo lediglich drei Autos um den Kurs von Jerez rollten, hatte es Pedro de la Rosa am Mittwoch mit 14 Kollegen zu tun. Unbeeindruckt fuhr der Spanier im McLaren-Mercedes die Tagesbestzeit in 1:17,547 Minuten. De la Rosa erprobte eine neue Motorenausbaustufe. Renault-Testfahrer Heikki Kovalainen musste sich mit 1:18,029 Minuten schon um eine halbe Sekunde geschlagen geben. Auf den Rängen drei und vier fanden sich die Honda von Anthony Davidson und Jenson Button.

Sechs Michelin-Teams sortieren vor dem Sommertestverbot in Jerez Reifen für die kommenden drei Rennen in Hockenheim, Budapest und Istanbul aus. Zumindest am Mittwoch hatte die mit Toyota, Williams und MF1 vertretene Brisgestone-Fraktion deutlich das Nachsehen. Bester Bridgestone-Fahrer war auf Rang sieben Toyota-Tester Ricardo Zonta, dem mit seiner Bestzeit von 1:18,986 Minuten eineinhalb Sekunden auf die Bestzeit fehlten. Alexander Wurz im Williams war als Achter noch einmal zwei Zehntel langsamer.

Ferrari übt schon für Ungarn

Bridgestones bestes Team glänzte durch Abwesenheit. Ferrari testete im südfranzösischen Le Castellet auf der kurzen Variante des Circuit Paul Ricard vor allem Reifen für das übernächste Rennen in Ungarn. Felipe Massa drehte seinen schnellsten Umlauf in 59,627 Sekunden, Testfahrer Marc Gené benötigte 1:00,080 Minuten.

Derweil ließ das Super Aguri-Team erstmals sein neues Auto auf die Strecke. Takuma Sato drehte im englischen Silverstone die ersten Runden im SA06, der schon beim kommenden GP in Hockenheim (30.7.) zum Einsatz kommen und das mehrere Jahre alte SA05-Chassis ablösen soll.

Jerez-Test, Tag 2. Alle Bestzeiten:

1. de la Rosa, McLaren-Mercedes: 1:17.547 min.
2. Kovalainen, Renault: 1:18.029 min.
3. Davidson, Honda: 1:18.200 min.
4. Button, Honda: 1:18.273 min.
5. Paffett, McLaren-Mercedes: 1:18.518 min.
6. Kubica, BMW-Sauber: 1:18.753 min.
7. Doornbos, Red Bull-Ferrari: 1:18.982 min.
8. Zonta, Toyota: 1:18.986 min.
9. Wurz, Williams-Cosworth: 1:19.140 min.
10. Panis, Toyota: 1:19.143 min.
11. Lopez, Renault: 1:19.394 min.
12. Coulthard, Red Bull-Ferrari: 1:19.459 min.
13. Heidfeld, BMW-Sauber: 1:19.560 min.
14. Jani, Toro Rosso-Cosworth: 1:20.379 min.
15. Mondini, MF1-Toyota: 1:21.041 min.

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