Jerez-Test

Schumi bester V8-Mann

Foto: Daniel Reinhard

Nur Pedro de la Rosa im McLaren-Mercedes mit Zehnzylinder-Motor war am zweiten Tag der Testfahrten in Jerez (11.1.) schneller als Michael Schumacher. Giancarlo Fisichella kommt mit dem neuen Renault langsam in die Gänge.

Michael Schumacher fuhr 53 Runden, steigerte sich gegenüber dem Vortag um eine Zehntelsekunde (1:17,970 Minuten), drehte sich ins Kiesbett und reiste anschließend zu einem PR-Termin nach Italien zurück. Mit dem F2004 und neuem Achtzylinder war der Kerpener der schnellste Mann mit aktueller Motorengeneration.

In 1:18,541 Minuten war Ricardo Zonta im Toyota der zweitbeste Mann mit V8-Motor. Teamkollege Ralf Schumacher landete auf Platz sieben, Nick Heidfeld wurde im BMW-Sauber Fünfter und Nico Rosberg belegte im Williams Rang acht.

McLaren-Mercedes: V8 passt nicht ins Auto

Mit der strahlenden Tagesbestzeit von 1:16,509 Minuten wollte Pedro de la Rosa vergessen machen, dass sein McLaren-Mercedes beim ersten Test des Jahres gleich nach Ausfahrt aus der Boxengasse mit einer Elektronik-Panne liegen geblieben war. Die eineinhalb Sekunden Vorsprung gegenüber Schumachers Ferrari resultieren daraus, dass der Spanier mit einem Zehnzylinder ohne Leistungs-Begrenzung unterwegs war.

Teamkollege Gary Paffett gab als 13. mit 2,2 Sekunden Rückstand auf Schumacher eine unscheinbare Vorstellung ab. Der Engländer fuhr einen limitierten V10. McLaren testet immer noch mit der alten Motorengeneration, weil der neue V8 mit modifizierten Befestigungspunkten nicht in das Interims-Chassis passt.

Mit dem komplett neuen Renault R26 fuhr Giancarlo Fisichella am zweiten Testtag 65 Runden und ging gegenüber dem Vortag schon zügiger zu Werke. Er halbierte den Rückstand auch Michael Schumacher auf 1,2 Sekunden. Weltmeister Fernando Alonso war im V10-Renault der viertschnellste Mann des Tages.

Jerez-Test, Tag 2. Alle Bestzeiten:

1. De la Rosa, McLaren-Mercedes: 1:16.509 min.
2. M.Schumacher, Ferrari: 1:17.970 min.
3. Zonta, Toyota: 1:18.541 min.
4. Alonso, Renault: 1:18.697 min.
5. Heidfeld, BMW-Sauber: 1:18.817 min.
6. Fisichella, Renault: 1:19.118 min.
7. R.Schumacher, Toyota: 1:19.189 min.
8. Rosberg, Williams-Cosworth: 1:19.394 min.
9. Davidson, Honda: 1:19.427 min.
10. Badoer, Ferrari: 1:19.774 min.
11. Rossiter, Honda: 1:19.891 min.
12. Trulli, Toyota: 1:19.975 min.
13. Paffett, McLaren-Mercedes: 1:20.136 min.
14. Liuzzi, Toro Rosso-Cosworth: 1:20.216 min.
15. Wurz, Williams-Cosworth: 1:20.749 min.
16. Coulthard, Red Bull-Ferrari: 1:21.198 min.

Neues Heft
Top Aktuell Lewis Hamilton - Mercedes - GP Singapur 2018 Power Ranking GP Singapur Mercedes gleicht aus
Beliebte Artikel James Key - Toro Rosso - F1 2018 James Key im Interview "Jahr eins mit Honda ein Aufbaujahr" Jerez-Test Schumi lässt alle stehen
Anzeige
WhatsApp Newsletter
WhatsApp Newsletter
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden
Sportwagen Erlkönig Chevrolet Corvette C8 Chevrolet Corvette C8 Zora Mittelmotor-Sportler im Vergleich zum C7-Vorgänger VLN 7 - Nürburgring - 22. September 2018 VLN, 7. Lauf 2018 Black Falcon siegt vor Frikadelli
Allrad Kia Niro EV Elektro-SUV Kia e-Niro (2019) Elektro-SUV mit 485 km Reichweite Seat Tarraco, SUV, Offroad, Allrad, 7-sitzer Seat Tarraco (2019) Lesen Sie hier alles zum neuen Seat-SUV
Oldtimer & Youngtimer 50 Jahre Opel GT Hockenheimring 50 Jahre Opel GT Grand Tour mit Röhrl und 75 GT VW Käfer 1302 LS Cabriolet, Frontansicht Top 10 Ranking H-Kennzeichen Die Oldtimer-Charts 2018