Jerez-Test

Wertlose Bestzeiten

Foto: Honda

McLaren-Mercedes und Honda blasen mit ungedrosselten Vorjahresautos bei den Testfahrten im spanischen Jerez vorneweg. Doch die schnellen Runden der Spitzenreiter sind allenfalls etwas für die Galerie. Beachtenswert am dritten Testtag in Andalusien (12.1.) war dagegen die Vorstellung des neuen Renault.

Nick Heidfeld brachte die Lage auf den Punkt: "Du kannst einen echten Vergleich erst ziehen, wenn alle Teams mit neuen Autos fahren." Der Rheydter war im BMW am Donnerstag (12.1.) in Jerez nur Zwölfter, das Team beschäftigte sich in Ruhe mit dem Aussortieren neuer Reifen.

Auf die Spitze fehlten Heidfeld satte 3,4 Sekunden, doch der Abstand ist bedeutungslos. McLaren-Mercedes sorgte mit Pedro de la Rosa für die Show. Mit einem ungedrosselten Vorjahresauto setzte er in 1:16,732 Minuten die Bestzeit, zeitgleich mit Rubens Barrichello.

Der Brasilianer fuhr ebenfalls einen ungebremsten V10-Renner. Er sollte sich bei seinem ersten Arbeitstag im Honda-Cockpit erst einmal an die Gegebenheiten gewöhnen. Der Ex-Ferrari-Fahrer hatte zweieinhalb Monate nicht mehr im Formel 1 gesessen. Erst am Nachmittag rückte der Neuzugang im Interimsauto mit V8-Motor aus.

Hitzestau bei Renault und Red Bull

Bei den komplett neuen Autos zeigte Renault am dritten Tag des R26 die beste Vorstellung. Weltmeister Fernando Alonso fuhr in 1:18,706 Minuten die drittschnellste Zeit des Tages. Sowohl der Spanier, als auch Teamkollege Giancarlo Fisichella loben den neuen Renner wegen seiner guten Fahrbarkeit. Lediglich einige Überhitzungsprobleme machen dem Team zu schaffen.

Schwere Sorgen mit den Motortemperaturen gibt es bei Red Bull Racing. Schon im kalten Silverstone hatte der RB2 mit Ferrari-Motor Hitzewallungen, im 16 Grad warmen Jerez verschärfte sich die Situation. Die Mechaniker schnitten aus Not zusätzliche Löcher in die Seitenkästen.

Ein Elektronikproblem bremste Nico Rosberg im Williams. Der GP2-Meister war Siebtschnellster, Teamkollege Mark Webber kam auf den fünften Rang vor dem schnellsten Toyota mit Ricardo Zonta. In Abwesenheit von Michael Schumacher begnügte sich Ferrari-Tester Marc Gené mit Rang vier.

Jerez-Test, Tag 3. Alle Bestzeiten:

1. De la Rosa, McLaren-Mercedes: 1:16.732 min.
2. Barrichello, Honda: 1:16.732 min.
3. Alonso, Renault: 1:18.706 min.
4. Gene, Ferrari: 1:18.825 min.
5. Webber, Williams-Cosworth: 1:18.838 min.
6. Zonta, Toyota: 1:18.916 min.
7. Rosberg, Williams-Cosworth: 1:19.048 min.
8. Davidson, Honda : 1:19.084 min.
9. Trulli, Toyota: 1:19.164 min.
10. Fisichella, Renault: 1:19.462 min.
11. Paffett, McLaren-Mercedes: 1:19.606 min.
12. Heidfeld, BMW-Sauber: 1:20.148 min.
13. Speed, Toro Rosso-Cosworth: 1:21.035 min.
14. Klien, Red Bull-Ferrari: 1:21.469 min.

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