Jolyon Palmer - Renault - F1 2016 xpb
Renault R.S.17 - F1-Auto 2017 - Präsentation London
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Jolyon Palmer happy

„Ein großer Schritt nach vorne“

Der zweite Testtag lief bei Renault durchwachsen. Am Vormittag verlor man viel Zeit, weil man auf neue Teile wartete. Trotzdem war Jolyon Palmer zufrieden. Seiner Meinung nach ist der R.S.17 ein klarer Fortschritt.

Renault gehörte am zweiten Testtag zu den Teams, die von mittleren Sorgen geplagt wurden. Am Vormittag ließ sich der gelb-schwarze Renner lange nicht auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya blicken. Als Nico Hülkenberg am ersten Testtag am Steuer saß, gingen Karbon-Teile verloren - hauptsächlich aus dem Bereich der Bremsbelüftung und Bremsverkleidung. Weil Ersatz erst verspätet an der Strecke eintraf, musste Jolyon Palmer bis wenige Minuten vor der Mittagspause ausharren, ehe er eine Installationsrunde drehen konnte.

Ein großer Schritt nach vorne

„Das war etwas ärgerlich“, meint der Brite, der bereits die zweite Saison für die Franzosen fährt. „Mit dem Nachmittag war ich aber zufrieden. 53 Runden sind nicht schlecht.“ Zum ersten Mal hatte er die Gelegenheit, sich einen Eindruck vom neuen Auto zu machen. Im Gegensatz zu Neuzugang Hülkenberg, hat er den direkten Vergleich zum Vorjahresmodell – auch wenn der etwas hinkt, weil sich das Reglement ja grundlegend geändert hat.

Trotzdem fällt das Fazit von Palmer deutlich aus: „Wir haben in jeder Hinsicht einen Schritt nach vorne gemacht, es ist komplett anders. Ich bin mit unserem Auto sehr zufrieden. Über die Kerbs geht es nun viel besser, da hatten wir im vergangenen Jahr Probleme.“

Insgesamt gefällt ihm der Konzept-Wechsel der Formel 1 gut. „Der Abtrieb ist der größte Unterschied. Vor allem die Hinterreifen. Du kannst dich mehr in die Kurve lehnen. Besonders in schnellen Kurven sind wir schneller.“ Remi Taffin, Renault-Motorenchef, ist ebenfalls zufrieden: „Was wir in Bezug auf die Power Unit gesehen haben, war positiv.“

Neuer Teamkollege Hülkenberg

Wie alle anderen rätselt der 26-Jährige noch, wo Renault sich im Kräfteverhältnis einordnen wird. Von der Teamführung lautete das Ziel bei der Präsentation des neuen Renners: Top 5. „Wir haben die Ressourcen um einen guten Job zu machen“, meint Palmer. „Es ist aber schwierig zu sagen, wo die anderen stehen.“

Eine weitere Unbekannte für ihn: Der neue Teamkollege Nico Hülkenberg, der ihm mehr Druck machen wird als Kevin Magnussen. „Er scheint recht relaxt zu sein“, ist sein erster Eindruck vom ehemaligen Force India-Pilot. „Ich will ihn schlagen, er mich. Momentan testen wir aber und teilen uns ein Auto. Er hat viel Erfahrung und gibt gutes Feedback.“

Am dritten Testtag wird Palmer in der Früh starten und dann im Lauf des Tages an Hülkenberg übergeben.

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