Jordan

Heidfeld enttäuscht

Foto: dpa

Vor dem Rennen hoffte Nick Heidfeld noch auf einen Punkterang. Doch in der 44. Runde fiel das Mitglied aus dem Fahrerkader von auto motor und sport einem Kupplungsdefekt zum Opfer.

Das Verhängnis nahm in der 45. Runde seinen Lauf, als Heidfeld zu seinem zweiten und letzten Stopp seine Box ansteuerte. Der Mönchengladbacher kam vor seiner Mannschaft nicht rechtzeitig zum stehen, da die Kupplung verrückt spielte. Heidfeld, dem die Bremskraft des Motos fehlte, erwischte ünglücklicherweise zwei Jordan-Mechaniker. „So etwas ist mir noch nie zuvor passiert. Ich habe mir ziemliche Sorgen um die Mechaniker gemqacht. Zum Glück ist ihnen außer ein paar Prellungen nichts weiter passiert, und das ist das Wichtigste.“

Dieses Kupplungsproblem war bei Jordan bislang unbekannt. „Das Auto blieb im ersten Gang stecken und hörte nicht auf, Gas zu geben.“ Das Problem löste sich auch beim Wegfahren nicht, so dass unmittelbar darauf Heidfeld seinen Jordan nach der ersten Kurve abstellen musste. „Eigentlich habe ich mir heute eine bessere Leistung unter Rennbedingungenvorgestellt, auch was die Rundenzeiten betraf“, musste Heidfeld resigniert feststellen. „Aber ich hatte auch die meiste Zeit des Rennens stark mit körnenden Reifen zu kämpfen.“ Heidfeld glaubt fest an das Potenzial des Jordan EJ14: Wir haben definitiv eine gute Basis, unser Gesamtpaket zu verbessern, und das wird uns in den nächsten Rennen auch gelingen.„

Teamkollege Giorgio Pantano fuhr noch nie so lange im neuen Jordan wie beim Saisonauftakt. Der Debütant litt gegen Rennende unter starken Schmerzen in der linken Schulter wegen eines immer noch nicht optimal angepassten Sitzes. Zudem musste auch er die Drehzahl seines Ford-Motors etwas reduzieren. Letztlich belegte der Italiener  mit über zwei Runden Rückstand Platz 14 bei seinem Formel 1-Debüt.

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