Jordan

Heimspiel für einen Türken

Foto: Jordan

Der Türke Jason Tahincioglu darf beim Heim-Grand Prix in den Jordan steigen. Er wird allerdings nicht beim Freitagstest den dritten Jordan pilotieren, sondern soll nur am Rennsonntag ein paar Runden vor heimischer Kulisse drehen.

Tahincioglu tritt im Alltag in der britischen Formel-Renault-Meisterschaft an und darf sich dank einheimischer Sponsoren rühmen, der erste Türke zu sein, der an einem Grand Prix-Wochenende ein Formel 1-Auto bewegt. "Jason ist ein schneller und talentierter Mann. Der erste Türke im Formel 1 zu sein, und das vor seinem Heim-Publikum auf einer brandneuen Strecke, wird sicher ein Erlebnis, das er nie vergessen wird", sagt Teamchef Colin Kolles.

Jordan verspricht sich von der Aktion Publicitiy beim kommenden Rennen in Istanbul, und nicht zuletzt bringt Tahincioglu Geld mit. Seine Geldgeber ermöglichten ihm zuvor einen kurzen Funktionsstest im Jordan in Silverstone, damit sich der Nachwuchsmann an das brachiale Sportgerät gewöhnen kann.

Jason Tahincioglu: "Sehr beeindruckt"

"Es war sehr hilfreich, sich schon einmal an die enorme Beschleunigung und die Bremswirkung zu gewöhnen", sagt Tahincioglu. "Ehrlich gesagt, war ich sehr beeindruckt. Es war faszinierend, um wieviel anders das ist, als alles, was ich bisher gefahren habe.

Während sein Formel Renault sich mit 200 PS bescheidet, dürfte der Jordan-Toyota um die 900 Pferdestärken an den Start bringen. Um die türkische Nachwuchshoffnung nicht zu überfordern, wählte das Team die Möglicheit, ihn am Rennsonntag für einige Demonstrationsrunden auf den neuen Kurs in Istanbul zu schicken. Zuletzt hatte das Minardi-Team den unerfahrenenn Israeli Chanoch Nissany beim offiziellen ersten Training am Freitag nach nur acht Runden und einem Abflug sicherheitshalber aus dem Verkehr gezogen.

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